LANDTAG STEIERMARK
XV. GESETZGEBUNGSPERIODE


TOP 20

EZ/OZ 535/5

Schriftlicher Bericht

Ausschuss: Wirtschaft

Betreff:
Forschungs- und Entwicklungsförderung zur Verbesserung der Innovationsleistung.


zu:


EZ/OZ 535/5

Schriftlicher Bericht

Ausschuss: Wirtschaft

Betreff:
Forschungs- und Entwicklungförderung zur Verbesserung der Innovationsleistung


zu:


  • 535/1, Forschungs- und Entwicklungförderung zur Verbesserung der Innovationsleistung (Selbstständiger Antrag)


Der Ausschuss "Wirtschaft" hat in seinen Sitzungen vom 13.06.2006 und 09.01.2007 über den oben angeführten Gegenstand die Beratungen durchgeführt.
Zum Antrag der SPÖ betreffend Forschungs- und Entwicklungsförderung zur Verbesserung der Innovationsleistung liegt seitens der Landesregierung eine Stellungnahme vor, die folgendes zum Inhalt hat:

"Im Wettbewerb der Regionen und Nationen wird einhellig dem Bereich der Wissenschaft, Forschung und Entwicklung äußerst hohe Bedeutung zugemessen. Ein erfolgreicher Wirtschafts- und Forschungsstandort muss dabei das gesamte Spektrum der Innovationskette - von der universitären Grundlagenforschung bis hin zur erfolgreichen Einführung von Produkten und Dienstleistungen - abdecken.
Alle international akzeptierten Modelle gehen dabei von der unbedingten Notwendigkeit des Zusammenwirkens der Wissenschaft (universitärer Bereich, außeruniversitärer Bereich), der Wirtschaft sowie der Öffentlichen Hand (gesetzliche Rahmenbedingungen, Förderungen) aus. Dieses "Triple Helix Modell" findet sich in unterschiedlichen Ausprägungen in "Referenzländern" wie Finnland oder Schweden. Für international tätige Unternehmen ist die "Verfügbarkeit" einer ausgezeichneten Qualität der Wissenschafts- und Forschungslandschaft (Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) sehr oft unabdingbare Voraussetzung für eine Standortentscheidung. Damit kann exzellent ausgebildetes Personal sowie entsprechende Forschungsleistung garantiert werden.

Die Steiermark befindet sich in einer guten Position, da sie mit den Universitäten, den außeruniversitären Forschungseinrichtungen (Instituten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die landeseigene Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH und Fachhochschulen) über eine sehr breite wissenschaftliche Basis verfügt. Die Kooperation der wissenschaftlichen Basis mit den am Standort ansässigen innovativen Unternehmen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Positionierung der Steiermark als Wirtschafts- und Forschungsstandort im internationalen Wettbewerb. Zusätzlich wird diese Kooperation durch eine seit Jahrzehnten bewährte Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsförderungspraxis unterstützt.

Diese starke Position des Forschungs- und Wirtschaftsstandortes Steiermark gilt es weiter auszubauen, den Vorsprung in der F&\;E-Quote gegenüber dem Österreich-Durchschnitt zu halten:

Wenn Österreich das Barcelona-Ziel 2010 (3 % des BIP EU-weit) erreichen möchte, muss die F&\;E-Quote der Steiermark zumindest deutlich über 4,0 % liegen. Die Steiermark plant, sich gerade aufgrund dieser Kooperation Wissenschaft/Wirtschaft strategisch als "DER Forschungsstandort der EU-Zukunftsregion" zu positionieren, in enger Vernetzung mit angrenzenden Regionen und deren Institutionen.

Gemäß der von der Statistik Austria für das Jahr 2002 erhobenen Daten für die Ausgaben für F&\;E in sämtlichen Erhebungsbereichen (Unternehmenssektor, privater gemeinnütziger Sektor, Sektor Staat und Hochschulsektor) betrugen die Ausgaben insgesamt € 1.011.295.000 (3,67 % des BRP), das waren rund € 850,-- pro Einwohner und etwa € 1.920,--  pro Erwerbstätigem. Die aktuelle F&\;E-Quote (2004) beträgt für das Land Steiermark gemäß Statistik Austria 3,55 % (des BRP). Die Steiermark kann in den vergangenen Jahren ein sehr hohes Wirtschaftswachstum verweisen, dessen Dynamik jene im Bereich der F&\;E-Ausgaben überholt hat. Dadurch ist die F&\;E-Quote für das Jahr 2004 trotz nomineller Zunahme der F&\;E-Ausgaben leicht zurückgegangen.

F&\;E-Quoten in den Bundesländern 2002

(siehe Tabelle 1)

Quelle: Statistik Austria, eigene Berechnungen


Weiters beliefen sich die F&\;E-Ausgaben des Landes Steiermark aus dem öffentlichen Bereich im Jahr 2004 auf € 54,4 Mio., das sind 1,47 % des Budgets. Damit liegt die Steiermark hinter Wien an 2. Stelle der Bundesländer. Außerdem kann die Steiermark auf eine außerordentlich positive Bilanz im Bereich der Beteiligung am 6. EU-Rahmenprogramm für Forschung verweisen, wo die Steiermark ebenfalls nach Wien das erfolgreichste Bundesland ist (Quelle: Wissenschaftsbericht 2003/04, S. 39-43).
 
Stellungnahme zu den einzelnen Antragspunkten:
1.   Die Landesregierung wird aufgefordert, dem Landtag zunächst verstärkt über den derzeitigen Stand der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in der Steiermark zu berichten.
Das Land Steiermark hat basierend auf der Forschungsstrategie 2005 plus des Landes Steiermark und der neuen Wirtschaftsstrategie des Landes Steiermark, die am 19.09.2006 vom Landtag Steiermark einstimmig beschlossen wurde, weitgehend übereinstimmende Stärkefelder im Forschungs- und Wirtschaftsbereich definiert. In diesen Stärkefeldern werden künftig die Aktivitäten bzw. Unterstützungsmaßnahmen konzentriert, um die Stärken des Landes weiter zu stärken bzw. potentielle Stärkefelder zu echten Stärkefedern des Landes Steiermark weiter zu entwickeln.

In der forschungspolitischen Strategie 2005 plus wird basierend auf 10 wissenschaftlichen Stärkefeldern die Herausforderung den Strukturwandel angenommen, ausgehend von den vorhandenen Ingenieurs-Kompetenzen hinein in neue Technologiebereiche etwa bei Querschnittstechnologien wie Mikro- und Nanotechnologie sowie Simulation zu meistern. Das Land Steiermark soll künftig durch enge Vernetzung mit angrenzenden Regionen und deren Institutionen "DER Forschungsstandort der EU-Zukunftsregion" werden.

Das Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung 3 Wissenschaft und Forschung hat in der Zeit von 2000 bis 2005 folgende Förderungsmittel im Bereich Wissenschaft und Forschung investiert:

Jahr
Anzahl der Projekte
Fördersumme
2000
1033
25.983.609,53
2001
905
23.933.321,96
2002
943
23.422.503,71
2003
961
23.698.502,71
2004
948
20.901.788,77
2005
975
31.947.450,39
Summe
5765
149.887.177,07

In der neuen Wirtschaftsstrategie des Landes Steiermark werden ausgehend von 11 wirtschaftspolitischen Stärkefeldern Maßnahmen zur Verbesserung der Position der steirischen Wirtschaft unter anderem durch gezielte Förderungsmaßnahmen von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gesetzt. Dazu zählen Förderungen für einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ebenso wie die Unterstützung durch das Land Steiermark von derzeit 18 Kompetenzzentren.

Die Steirische Wirtschaftsförderung hat in den Jahren 2000 bis 2005 folgende Förderungen im Aktionsprogramm Forschung und Entwicklung beschlossen:

(siehe Tabelle 2)
Die steirischen Kompetenzzentren
Bei den Kompetenzzentren hat das Land Steiermark (A3 und SFG) seit 1999 bisher 18 Kompetenzzentren mit Gesamtkosten von EUR 272,6 Mio und einer Förderung in der Höhe von EUR 39,6 Mio unterstützt. Im gleichem Zeitraum hat der Bund EUR 93,9 Mio und die steirischen Gemeinden (Stadt Graz, Stadt Leoben) EUR 6,6 Mio zum Kompetenzzentrenprogramm (K-plus, K-ind und K-net) beigetragen. Dadurch ist es gelungen, im Kompetenzzentrenbereich etwa 420 Forscherinnen und Forscher im Land Steiermark zu beschäftigen.

Mit Regierungssitzungsbeschluss vom 16. Jänner 2006 wurde einstimmig beschlossen, dass das Land Steiermark gemäß dem Arbeitsübereinkommen der Landesregierung (Landtagsbeschluss vom 13. Dezember 2005), das eine verstärkte Konzentration auf die Zukunftsfaktoren Forschung, Innovation, Technologie, Qualifizierung (…) als Voraussetzung für eine positive Entwicklung des Landes vorsieht, als führendes Bundesland im Bereich der Forschung und Innovation am künftigen neuen Programm für Kompetenzzentren teilnimmt. Mit Regierungssitzungsbeschluss vom 10. Juli 2006 wurde das letztgültige Programmdokument für das COMET-Programm (Competence Centers for Excellent Technologies) vom Land Steiermark akzeptiert und ein "Memorandum of Understanding" betreffend die Abwicklung und Finanzierung der Kompetenzzentren im neuen Kompetenzzentren-Programm seitens des Landes Steiermark mit den zuständigen Bundesstellen genehmigt. Entsprechend der in der Steiermark vorhandenen wissenschaftlichen wie auch wirtschaftlichen Stärken unterstützt das Land Steiermark im Rahmen des ersten Calls 2006 8 steirische Anträge für Kompetenzzentren, 2 Anträge für große K2-Zentren und 6 K1-Zentren.

Die steirischen Cluster und Netzwerke
Hochentwickelte Wirtschafts- und Forschungsstandorte sind unter anderem durch innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen erkennbar. Um die zunehmende Globalisierung der Wirtschaft positiv nutzen zu können, sind heute Transfermodelle von einem überwiegend traditionellen hin zu einem zunehmend wissensbasierten Wirtschaftsstandort von zentraler Bedeutung. In diesem Zusammenhang ist zu beobachten, dass Unterstützungsformen die über eine monetäre Förderung hinausgehen, eine immer wichtigere Rolle in der Wirtschaftsförderung spielen.

Die Einrichtung von Cluster- bzw. Netzwerkorganisationen ist heute ein zentraler Bestandteil eines ganzen Maßnahmenbündels zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der steirischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Steiermark hat diesen Weg hin zu einer wissensbasierten Zukunftsregion bereits vor zehn Jahren mit der Einrichtung des ersten Clusters -AC Styria - in Österreich erfolgreich betreten. Heute bestehen in den Stärkefeldern Humantechnologie, Werkstoffe, Holz/Papier/Holzbau weitere drei Clusterorganisations­gesellschaften. In den Stärkefeldern Energie- und Umwelttechnik, insbesondere erneuerbare Energien sowie Lebensmitteltechnologie wurden Netzwerkorganisationen eingerichtet.

Diese Cluster und Netzwerke haben unter anderem zum Ziel, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Steiermark durch Pilot- und Demonstrationsprojekte sowie gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu intensivieren. Auch die Kooperation im Bereich Forschung und Entwicklung unter den verschiedenen Unternehmen insbesonders von Klein- und Mittelbetrieben etwa durch die Einrichtung bzw. Unterstützung von kleinen projektorientierten Forschungs- und Entwicklungsnetzwerken ist ein wesentlicher Bestandteil der Cluster- bzw Netzwerktätigkeit.

Zukunftsfonds Steiermark
Am 28. Mai 2001 hat die Steiermärkische Landesregierung beschlossen, einen "Zukunftsfonds Steiermark" einzurichten. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, innovative und zukunftsweisende Projekte zu fördern, um den Standort Steiermark zu stärken und auf die europäischen und globalen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte vorzubereiten.

Durch die Unterstützung der Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, Technologie, Qualifikation, Jugend sowie Kunst und Kultur sollen besondere Impulse für die künftige Entwicklung der Steiermark gesetzt werden. Am 3. Juli 2001 erfolgte die Beschlussfassung des Gesetzes über den Zukunftsfonds Steiermark durch den Steiermärkischen Landtag.

Der Fonds stellt ein wichtiges Förderungsinstrument des Landes dar, durch das besondere Impulse für die künftige Entwicklung der Steiermark gesetzt werden sollen. Die unterstützten Projekte und Initiativen sollten zur Umsetzung folgender Vision über die internationale Positionierung der Steiermark (Profil 2008) beitragen:

Die Steiermark als Hightech-Produktions-Zentrum
Insbesondere in zukunftsträchtigen Bereichen wird die industrielle Tradition weiterentwickelt. Durch die Integration von Forschung und Entwicklung in die wirtschaftliche Produktion einerseits und die Interaktion von Wirtschaft und Wissenschaft andererseits entwickelt sich die Steiermark als international anerkannter Hightech-Standort.
Die Steiermark als hochrangiger Forschungs- und Qualifizierungsstandort

Die Steiermark ist aufgrund ihrer anerkannten Kompetenz in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Bildung und Ausbildung attraktiv für internationale Unternehmen, Lehrende, ForscherInnen und ArbeitnehmerInnen.

Die Steiermark als Bindeglied zwischen der EU und Südosteuropa

Die Steiermark übernimmt eine aktive Rolle im kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zwischen den Staaten. Sie schafft dazu die entsprechende Infrastruktur, verfügt über die notwendigen Dienstleistungen und über Erfahrung im Aufbau von Netzwerken.
Die Steiermark als Lebensraum mit hoher Qualität

Die Steiermark ist nicht nur bekannt für ihre Wirtschafts- und Technologieorientierung, sondern auch für ihre kreative Kulturszene und eine Vielzahl touristischer Highlights. Besonders in sozialer und ökologischer Hinsicht steht dieses Land für Lebensqualität.

Forschungsprojekte spielen eine wichtige Rolle in der Erreichung dieser Ziele. So konnten seit Bestehen des Zukunftsfonds innovative Projekte in folgenden Bereichen gefördert werden:

Themenbereiche
 
Projektanzahl
Förderung
Gesundheit, Medizin und Biotechnologie
22
3.917.232
Nanotechnologie und Werkstoffe
31
6.457.318
Informations- und Kommunikationstechnologien
17
2.228.425
Nachhaltigkeit und Umwelt
 
28
3.102.664
Erneuerbare Energiequellen - Schwerpunktbereich Biomasse
7
980.000
Wissensmanagement und Qualifikation
21
3.049.500
Kunst, Kultur, Jugend und soziale Angelegenheiten
25
2.659.320
Summe


151
22.394.458






Durch Förderungen im Rahmen des Zukunftsfonds in der Höhe von € 22.394.458,00 konnte ein Gesamtprojektvolumen von rund € 130.000.000,00 bewegt werden.

Forschungsnetzwerke
NANONET-Styria

NANONET-Styria wurde im Herbst 2001 als steirisches Nanotechnologienetzwerk gegründet. Es stützt und bündelt die auf dem Gebiet der Nanotechnologie vorhandenen Kompetenzen und Interessen und strebt eine nachhaltige Verankerung der Nanotechnologie in der Steiermark an. Nur durch die Kooperation aller steirischen Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft / Forschung und Land Steiermark, können Ideen umgesetzt werden, die keinem der einzelnen Partner aus wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Gründen alleine möglich wären.

Gegenstand der Nanotechnologie ist die Herstellung, Untersuchung und Anwendung von Strukturen, molekularen Materialien, inneren Grenzflächen mit kritischen Dimensionen oder Fertigungstoleranzen von einigen wenigen bis ca. hundert Nanometern, wobei Erkenntnisse aus allen Naturwissenschaften zusammengebracht werden. Kaum ein Bereich, wo der Einsatz dieser neuen Technologie nicht angedacht wurde, um in Zukunft bislang ungeahnte neue Möglichkeiten, von neuartigen Werkstoffen, über den medizinischen Bereich bis hin zu einer völlig neuartigen Generation leistungsstarker Nano-Speicherchips, auszuschöpfen.

Die organisatorische Leitung erfolgt seit der Gründung durch Mitarbeiter der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, der Montanuniversität Leoben, der Technischen Universität Graz und der Karl-Franzens Universität Graz.
Die Netzwerkmitglieder finden sich in der Kerngruppe, welche die Plattform zum Informationsaustausch darstellt. Als in- und externe Schnittstelle dient einerseits das Netzwerkmanagement des Gesamtvorhabens andererseits die fachlich strukturierten, operativen Eckpfeiler der thematischen Schwerpunkte (Nanocoating, Nanopulver, Organische Opto-Elektronik und Sensorik, Bionanotechnologie, Nanoanalytik und Nanocomposites).

SimNet Styria

Im Rahmen der Entwicklung der "Forschungsstrategie Steiermark 2005 plus" wurde das Thema "Computersimulation und mathematische Modellierung" als Stärkefeld mit der Charakterisierung einer emergenten Querschnittsmaterie identifiziert.

In allen anwendungsorientierten Wissenschaften, aber auch in der industriellen Forschung &\; Entwicklung spielen numerische Simulationstechniken auf der Basis mathematischer Modelle eine immer wichtigere Rolle. Bestimmend für den zunehmenden Einsatz der Mathematik in den Naturwissenschaften, Biowissenschaften, Finanzwissenschaften sowie in Physiologie und klinischer Medizin sind zwei Faktoren:
1. Mathematische Simulation kann in der Produktinnovation anstelle von aufwändigen Versuchsreihen eingesetzt werden und spart im Vergleich Zeit und Kosten.
2. Die Verfügbarkeit enormer Rechenleistungen und nicht zuletzt neue methodische Entwicklungen im Bereich der Angewandten Mathematik und Computational Sciences steigern die Leistungsfähigkeit der Modellierung und Simulation.

Das bedeutet: Innovative, forschungsintensive Unternehmen, bedienen sich zunehmend der mathematischen Simulation. Damit der Wirtschaftsstandort Steiermark für High-Tech-Unternehmen interessant bleibt, müssen sie in der Forschung &\; Entwicklung auf das entsprechende Know-how und ausreichende Ressourcen zugreifen können. Auch Klein- und Mittelbetriebe müssen für die Möglichkeiten sensibilisiert werden und diese aktiv nutzen. Die Steiermark verfügt bereits jetzt über eine einzigartige Basis aus angewandter Mathematik, starken Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie simulationsorientierter Industrie. Durch die Nutzung dieser Basis entstehen besondere Synergieeffekte und langfristige Vorteile, welche über die Steiermark hinaus für WissenschaftlerInnen und Unternehmen von Interesse sind.

Die Kooperationspartner von SimNet Styria stellen sich gemeinsam der Herausforderung, die Grundlagen der mathematischen Modellierung und Simulation im Hinblick auf ihre Anwendung in konkreten Einsatzgebieten weiterzuentwickeln. Dadurch wird das SimNet Styria in Zukunft wesentlich zur Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Steiermark beitragen und die europäischen Spitzenposition der Steiermark in punkto Wissenschaft und Forschung stärkt.
Die wissenschaftliche Kerngruppe besteht zurzeit aus folgenden Institutionen (in alphabetischer Reihenfolge):
· JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Institut für Angewandte Statistik und Systemanalyse
· Medizinische Universität Graz, Universitätsklinik für Innere Medizin
· Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl für Atomistic Modelling and Design of Materials
· Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl für Modellierung und Simulation metallurgischer Prozesse
· Technische Universität Graz, Institut für Fahrzeugtechnik
· Technische Universität Graz, Institut für Numerische Mathematik
· Karl-Franzens Universität Graz, Institut für Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen
· vif - Kompetenzzentrum Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH
NUBIOR-Styria (steirischen Netzwerk zur NUtzung BIOgener Rohstoffe)

Das Netzwerk NUBIOR-Styria wurde gemeinsam von Wissenschaftern der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, der Technischen Universität Graz sowie der Karl-Franzens Universität Graz initiiert und schafft in enger Kooperation mit Unternehmen stärkere Strukturen zur Erforschung und Entwicklung von Technologien zur Nutzung biogener Rohstoffe. NUBIOR-Styria treibt durch die Zusammenarbeit der steirischen Forschungseinrichtungen mit Unternehmen, innovative Produktentwicklungen in den Bereichen der Biotechnologie, Chemie, Pharmakognosie und damit verwandter Bereiche voran.
Darüber hinaus soll NUBIOR-Styria der EU-Zukunftsregion Südost umfassende wissenschaftliche Kapazität auf dem gebiet der Nutzung biogener Rohstoffe auf internationalem Niveau bereitstellen und damit auch als Motor der industriellen Modernisierung in diesem Bereich fungieren.

Themenschwerpunkte des Netzwerks:
· F&\;E zur Gewinnung von Bulkchemikalien auf Basis biogener Rohstoffe (Polygeneration, Bioraffinerie)

· F&\;E zur Rohstoffgewinnung aus Pflanzenmaterial und Produktentwicklung für die Bereiche Naturkosmetik, Functional food additives und Pharmaceuticals
· Entwicklung neuer Bereitstellungs- und Logistikkonzepte bei der Nutzung biogener Rohstoffe sowie Simulation und Optimierung nachfolgender industrieller Prozesse zum effizienten biogenen Rohstoffeinsatz
· F&\;E im Bereich der Biokatalyse zur Unterstützung der Chemieindustrie auf dem Weg zur Nachhaltigen Chemie

Steirischer Forschungsrat (Forschung, Innovation und Technologie für die Zukunft)

Auszug aus dem Arbeitsübereinkommen der Landesregierung, das am 13.12.2005 vom Landtag beschlossen wurde (Zitat, kursiv):
"1. … Eine verstärkte Konzentration auf die Zukunftsfaktoren Forschung, Innovation, Technologie, Qualifizierung und erneuerbare Energie ist Voraussetzung für eine positive Entwicklung des Landes…".
"20. In Analogie zum Rat für Forschung, Innovation und Technologie im Bund und als Konsequenz der strategischen Ausrichtung der Steiermark in Richtung eines Innovationslandes ist ein "Rat für Forschung, Innovation und Technologie" einzurichten, der die Regierung strategisch berät."
Die Steiermark richtet den Steirischen Forschungsrat zur Beratung und Ausarbeitung von Empfehlungen für die Steiermärkische Landesregierung im Hinblick auf die Formulierung gemeinsamer Strategien in der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik und damit verbundener Aufgaben der Förderung der Humanressourcen, von Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkten, die Gestaltung zukunftsweisender Programme in genannten Schwerpunktthemen ein.

Die Einrichtung des Steirischen Forschungsrates soll beitragen zur:
1. Stärkung der gemeinsamen strategischen Ausrichtung und Gestaltung einer auf wichtige Zukunftsfragen, Forschung, Technologie und Innovation ausgerichteten Politik und der in diesem Zusammenhang gesetzten  Aktivitäten des Landes Steiermark.
2. Akkordierung und Stärkung der Positionierung der Steiermark als internationaler Forschungs- und Wirtschaftsstandort insbesondere im Rahmen des Lissabon-Prozesses ("für mehr Wachstum und Beschäftigung") und des Barcelona-Ziels ("deutliche Steigerung der F&\;E-Quote").

Der Rat soll auch eine beratende Funktion für "Zukunftsfragen" übernehmen, die über einzelne politische Themen und Sektoren, insbesondere auch über den unmittelbaren Bereich der Wissenschafts- und Forschungsförderung hinausreichen, um dem Land eine starke Position in der zukünftigen Weltwirtschaft zu sichern und eine gedeihliche und sozial verträgliche Entwicklung im Rahmen einer globalisierten Welt voranzutreiben.

Dabei ist besonders festzuhalten, dass der Rat unabhängig und weisungsfrei ist.
Alle anderen Forschungsbereiche in der Steiermark sind eingeladen, sich mit der Expertise des Rates aktiv auseinanderzusetzen und im Sinne größtmöglicher Synergien die Strategien gemeinsam zu verfolgen.

Die Empfehlungen des Steirischen Forschungsrates richten sich an die Landesregierung, an die mit der Finanzierung von Forschung, Technologie, Innovation sowie damit verbundenen Aspekten der Förderung der Humanressourcen befassten Organe und Gesellschaften, die im Hoheitsbereich oder Eigentum des Landes stehen, einschließlich des Zukunftsfonds Steiermark. Die Äußerungen des steirischen Forschungsrates stellen darüber hinaus Beiträge zu einem Diskussionsprozess über die Zukunft unseres Landes dar, zu dessen Fortführung und Entwicklung auch andere Institutionen und Akteure - aus anderen wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, politischen und kulturellen Bereichen, ob auf der Ebene des Landes, des Staates oder Europas - eingeladen sind.

Die konstituierende Sitzung des Steirischen Forschungsrates (Forschung, Innovation und Technologie für die Zukunft) fand am 20. Oktober 2006 statt.
Die Mitglieder sind:
Dr. Knut Consemüller
Dr. Doris Florian
DI Dr. Sabine Herlitschka
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann
Mag. Monika Kircher-Kohl
Gen. Dir. KR Dkfm. Wolfgang Pfarl
Prof. Dr. phil. Dr.-Ing. E.h. Claus Weyrich
DI Karl Wojik
sowie zwei kooptierte Mitglieder.

Fachhochschule JOANNEUM GmbH
 
Als relevanter Akteur im österreichischen Innovationssystem kann die FH JOANNEUM durch Forschung und Entwicklung einen wesentlichen Beitrag für eine Vernetzung und Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit besonderem Fokus auf die Steiermark leisten. Gelebter Technologietransfer und Raum für Schaffung von Innovation und produktbezogene Umsetzung im industrienahen Bereich sind wesentliche Erfolgsfaktoren für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der steirischen Wirtschaft, die durch die anwendungsorientierten Forschungsaktivitäten an der FH JOANNEUM in ihren Anstrengungen in einer Vielzahl von Branchen unterstützt wird. Rund 70 % der insgesamt 472 Projekte des Wirtschaftsjahres 04/05 an der FH JOANNEUM wurden für Auftraggeber aus der Wirtschaft bearbeitet.

Durch die Vor-Ort Präsenz der FH an den Standorten Bad Gleichenberg, Kapfenberg und Graz und durch die Einbindung regionaler Einrichtungen und Unternehmen als Partner in F&\;E können überdies wichtige Beiträge zur Regionalentwicklung geleistet werden.

Quantitativ gesehen konnten die unternehmensweiten F&\;E-Aktivitäten in den letzten Geschäftsjahren generell kontinuierlich gesteigert werden. So wurde im Wirtschaftsjahr 2004/05 ein Plus von 122 Projekten gegenüber dem Vorjahr bearbeitet. Mit einer Mannschaft von rund 61 drittmittelfinanzierten WissenschafterInnen und durch die Mitarbeit der hauptberuflich Lehrenden sowie der StudiengangsleiterInnen konnte im Wirtschaftsjahr 2004/05 ein Gesamterlös von € 2,9 Mio. aus den F&\;E-Aktivitäten erzielt werden. Dabei wurden 20 Projekte der FH JOANNEUM mit einem Gesamtvolumen von € 4,8 Mio. im Wirtschaftsjahr 2004/05 im Auftrag der EU und anderer internationaler Einrichtungen bearbeitet, was als Indiz für das internationale Niveau der Forschungsarbeiten und die gute Einbindung der FH JOANNEUM in internationale Forschungskonsortien gewertet werden kann.

Die steigende Anzahl an wissenschaftlichen Publikationen unterstreicht die Qualität und das Renommee der Forschungsarbeiten an der FH JOANNEUM sowie das Engagement der MitarbeiterInnen. Mit einer Gesamtzahl von 233 Publikationen (davon 43 Herausgeberbände und Bücher) werden die diesbezüglichen Aktivitäten eindrucksvoll dokumentiert und gleichzeitig thematische Zukunftsperspektiven für eine weitere nachhaltige Entwicklung des F&\;E-Bereichs an der FH JOANNEUM dargelegt.

Unter Bezugnahme auf nationale Strategiedokumente und Förderprogramme bezogen auf F&\;E und vor dem Hintergrund der besonderen Ausrichtung der Forschung an Fachhochschulen soll künftig besonderes Augenmerk auf einerseits einen weiteren Ausbau der wirtschaftsnahen, marktorientierten Positionierung der FH JOANNEUM und andererseits eine vertiefte Kooperation mit Universitäten und Forschungseinrichtungen gelegt werden. Qualitativ wird sich die FH JOANNEUM weiterhin auf anwendungsorientierte F&\;E in fokussierten Forschungsschwerpunkten und Kompetenzfeldern konzentrieren.

Beteilung steirischer Institutionen am 6. EU Rahmenprogramm
 
Die mehrjährigen Rahmenprogramme sind das wichtigste Instrument der Forschungsförderung in der EU. Europa soll bis 2010 der führende Wirtschaftsraum der Welt werden - auch in den Bereichen Forschung und Technologie. Einen wesentlichen Beitrag dazu sollen die entsprechenden Programme der EU leisten. Knapp vier Prozent des Gesamtbudgets der Europäischen Union wird für die Förderung von Forschung, technologischer Entwicklung und Demonstration ausgegeben. Damit ist dieser Bereich der drittgrößte Budgetposten der EU (nach der Agrarpolitik und der Struktur- und Regionalpolitik). Das 6. EU-Rahmenprogramm hat eine Laufzeit von 2002 bis 2006 und ist mit insgesamt € 17,5 Mrd. dotiert (darin sind auch € 1,23 Mrd. für das EURATOM-Programm enthalten).

Das 6. EU-Rahmenprogramm soll wesentlich zur Schaffung des "Europäischen Forschungsraumes - EFR" beitragen. Die Maßnahmen des 6. EU- Rahmenprogramms sollen die Bündelung, Integration und Koordinierung der europäischen Forschungsaktivitäten fördern. Neben der Initiierung großer integrierter Forschungsprojekte und der Bildung von neuen Forschungsnetzen in vorrangigen Themenbereichen sind Maßnahmen vorgesehen, die zu strukturellen Verbesserungen im europäischen Forschungs- und Innovationssystem führen sollen.

Anhand der folgenden Tabellen ist erkennbar, dass die Steiermark nach dem Bundesland Wien die erfolgreichste Performance betreffend  Teilnahme erzielen konnte.


(siehe Graphiken)


2.   Die Landesregierung wird aufgefordert, gezielte Maßnahmen in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu setzen und

3.   dann dem Landtag über diese neuen Strategieansätze zur Verbesserung der F&\;E-Aktivitäten zu berichten.

In den beiden oben bereits zitierten Strategien, die bereits vom Steiermärkischen Landtag beschlossen wurden,  ist die gezielte Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ein zentraler Bestandteil. So sehen beide Konzepte eine vielschichtige Unterstützung beginnend bei den Universitäten über die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und  Kompetenz­zentren bis hin zu Klein- und Mittelunternehmen (KMU) vor. So sollen beispielsweise KMUs durch gezielte Förderungsmaßnahmen etwa durch die Unterstützung von Diplom- und Dissertationsarbeiten in KMUs angeregt werden, künftig stärker im Bereich Forschung und Entwicklung aktiv zu werden um damit die Innovationsspitze im Land Steiermark zu verbreitern. Der neuen Wirtschaftsstrategie des Landes Steiermark liegt darüber hinaus die Zielsetzung zugrunde, die Steiermark als das Bundesland mit den am meisten am Markt umgesetzten Ideen bzw. Innovationen zu positionieren.

Die Steiermärkische Landesregierung hat sich zudem im Jahr 2006 - wie im bereits oben zitierten Arbeitsübereinkommen der Landesregierung vom 13.12.2005 - mehrmalig dazu bekannt, den hervorragenden Forschungs- und Entwicklungsstandort - sowohl im Forschungs- als auch im Wirtschaftsbereich - etwa durch die Teilnahme des Landes am neuen Kompetenzzenten­programm des Bundes (Competence Centers of Excellent Technologies - COMET) zu stärken.
Mit Landtagsbeschluss vom 21. November 2006 wurde für die Teilnahme des Landes Steiermark am COMET-Programm ein Finanzierungsrahmen von € 100 Mio. für einen Zeitraum von 2006 bis 2016 genehmigt. Damit wird es der Steiermark gelingen, auch künftig seine ausgezeichnete Position als Forschungs- und Wirtschaftsstandort im Wettbewerb der Regionen auszubauen.

4.   Die Landesregierung wird aufgefordert, dem Landtag Bericht über die Wirkungsweise und über die derzeit vorliegenden Erfolge des wirtschaftspolitischen Konzeptes zu erstatten.
Der Landtag Steiermark hat - wie bereits erwähnt - am 19. September 2006 die neue Wirtschaftsstrategie des Landes Steiermark beschlossen. Bereits der bisher eingeschlagene Weg hat dazu geführt, dass der Beitrag der Wirtschaft zur Forschungsquote des Landes Steiermark wie oben dargestellt wesentlich zugenommen hat. Neben den Forschungsaktivitäten der Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sind die Unternehmen zu einer wesentlichen tragenden Säule im Forschungs- und Entwicklungsbereich geworden.

Die Umsetzung der neuen Wirtschaftsstrategie des Landes Steiermark wird einem laufenden Monitoring und einer Evaluierung unterzogen werden\; zusätzlich soll ein Wirtschaftsradar anhand von spezifischen Indikatoren (Programm- und Wirtschaftsindikatoren) eine laufende Beobachtung der Entwicklungen der steirischen Wirtschaft und damit eingeschlossen, der wirtschaftsbezogen F&\;E-Aktiviäten, ermöglichen.

Programmindikatoren informieren im Bereich von Innovationen, F&\;E beispielsweise über die Zahl u. Investitionsvolumina der F&\;E-Projekte in Unternehmen, neue innovative Produkt- und Verfahrensentwicklungen, Verfahrensverbesserungen, Zahl der Unternehmen, die erstmals F&\;E-Förderung beantragen, Zahl der F&\;E-MitarbeiterInnen in geförderten Unternehmen (inkl. Kompetenzzentren) sowie die Zahl der Kooperationsprojekte zwischen Kompetenzzentren und Unternehmen.

Die Wirtschaftsindikatoren geben einen Überblick über die F&\;E-Ausgaben der Unternehmen, den Anteil der Steiermark an den F&\;E-Förderungen des Bundes und am nunmehr 7. EU- F&\;E-Rahmenprogramm, die Forschungsquote sowie Anzahl der Patentanmeldungen und Gebrauchsmusteranmeldungen. Allerdings muss in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Forschungsquote nur alle zwei Jahre ermittelt wird\; dies trifft auch für die Ermittlung des Anteils neuer, innovativer Produkte am Umsatz zu.

Nach den Bestimmungen des Stmk. Wirtschaftsförderungsgesetzes 2001 (§ 9 Abs. 5) ist jährlich vom Amt der Landesregierung der Steirische Wirtschaftsbericht zu erstellen, der von der Landesregierung zu genehmigen und dem Landtag Steiermark zur Kenntnis zu bringen ist.

Der Wirtschaftsbericht bietet alljährlich einen umfassenden Einblick in das Wirtschaftsgeschehen in der Steiermark, informiert über die konjunkturelle Entwicklung, über Beschäftigung, Einkommen, Arbeitslosigkeit, Unternehmensgründungen und über sämtliche monetären Förderungen des Landes Steiermark im Wirtschaftsbereich, die von der Steirischen WirtschaftsförderungsgmbH und (eingeschränkt) von der A14 - Abteilung Wirtschaft und Innovation - gewährt werden und wird eine Modifikation durch die einzubeziehenden Programm- und Wirtschaftsindikatoren erfahren."

Es wird daher der

Antrag

gestellt:

Der Landtag wolle beschließen:

Der Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus zum Antrag, Einl.Zahl 535/1, der Abgeordneten Schleich, Prutsch, Kröpfl, Mag. Rupp und Prattes, betreffend Forschungs- und Entwicklungsförderung zur Verbesserung der Innovationsleistung, wird zur Kenntnis genommen.