LANDTAG STEIERMARK
XVI. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ 92/2

Schriftlicher Bericht

Ausschuss: Wissenschaft

Betreff:
"Wissenschaftsbericht 2009/10" - Bericht über die Wissenschafts- und Forschungsförderung des Landes Steiermark


zu:


  • 92/1, "Wissenschaftsbericht 2009/10" - Bericht über die Wissenschafts- und Forschungsförderung des Landes Steiermark (Regierungsvorlage)
Der Ausschuss "Wissenschaft" hat in seiner Sitzung vom 07.12.2010 über den oben angeführten Gegenstand die Beratungen durchgeführt.

Begründung:
Der Abteilung 3 - Wissenschaft und Forschung oblag auch im Jahr 2010 die Aufgabe, prägnante Berichte über die vorjährlichen Wissenschafts- und Forschungsförderungen des Landes Steiermark zusammen zu stellen und  als "Wissenschaftsbericht 2009/10, Bericht über die Wissenschafts- und Forschungsförderung des Landes Steiermark" in gedruckter und elektronischer Form vorzulegen.

Entsprechend ihrer Förderungs- und Beratungsidentität sowie ihrer strategischen Verankerung übernimmt die Abteilung 3 - Wissenschaft und Forschung eine öffentlichkeitswirksame Servicefunktion: der Wissenschafts- und Forschungsbericht des Landes Steiermark ist das geeignete Medium, um die hervorragende Position des Landes Steiermark auf den Gebieten der Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sichtbar zu machen.

Einige Eckdaten untermauern diese eindrucksvolle Entwicklung:

· Mit einer F&\;E - Quote von zuletzt 4,3 % ist die Steiermark seit vielen Jahren mit Abstand führend unter den österreichischen Bundesländern und unter den Top-Regionen Europas und weit über dem Österreichdurchschnitt von 2,75 %.
· Mit 52 000 Studierenden rund 20 000 direkt und indirekt Beschäftigten sind die hohen Schulen und Forschungsinstitutionen ein wichtiger Wirtschaftsfaktor unseres Landes der einen Gesamtumsatz von 1,75 Mrd. Euro generiert, ein Wert,  den nur wenige der ganz großen Wirtschaftsbranchen unseres  Bundeslandes erreichen.

Die Vielgestaltigkeit und Breite der steirischen Forschungslandschaft und damit das exzellente Wirken der scientific community wird in vorliegendem Wissenschaftsbericht 2009/10 dargestellt.

Der Wissenschaftsbericht hat Handbuchcharakter und soll durch die übersichtliche Aufbereitung der Bereiche vor allem auch der ihm zugedachten Servicefunktion gerecht werden und auch für Interessenten aus der internationalen "scientific community" gut nutzbar sein. In diesem Sinne ist das einleitende Kapitel "Internationale, Nationale und Regionale Trends in der Forschungs- und Technologiepolitik" wie schon im letzten Bericht nicht nur in deutscher, sondern auch in englischer Sprache abgefasst.

Erstmals wurde der Bericht in zwei Bände geteilt - einen ca. 30-seitigen Kurzband der einen prägnanten Überblick bietet, und eine ca. 300 Seiten umfassende Langfassung die detailliert die Aktivitäten präsentiert.

Gerade angesichts der überragenden Bedeutung von Bildung, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung für die positive gesellschaftliche Zukunftsentwicklung und den Standort und der gleichzeitig geführten verstärkten Diskussion um Sparerfordernisse der öffentlichen Hand ist die Prioritätensetzung und eine breite Bewusstseinsbildung dafür besonders wichtig. Der Wissenschaftsbericht 2009/10 will einen Beitrag dazu leisten.

Der Berichtszeitraum erstreckt sich von 1.1. bis 31.12.2009 mit schwerpunktmäßigen Ausblicken in das Jahr 2010.

Die im Bericht erscheinenden Beiträge stammen wie jedes Jahr von den einzelnen Landesdienststellen, Forschungsinstituten, den steirischen Universitäten und Fachhochschulen, sonstigen Förderstellen des Bundes und des Landes (z.B. SFG, FWF,FFG),Kompetenzzentren, Transfereinrichtungen, sowie von außeruniversitären Forschungseinrichtungen (z.B. Joanneum Research, Österr.Akademie der Wissenschaften) und von den Pädagogischen Hochschulen.

Für den Inhalt der einzelnen Beiträge sind die jeweiligen AutorInnen der Abteilungen, Dienststellen, wissenschaftlichen Vereine und Institutionen verantwortlich, für die redaktionelle Gesamtkoordination die Abteilung 3.
Die professionelle Aufbereitung und das Layout der einzelnen Beiträge erfolgte durch die Firma Convelop, cooperative knowledge design GmbH, Bürgergasse 8-10/I, 8010 Graz.

Als Adressaten- und Rezipientenkreis sind neben den politischen EntscheidungsträgerInnen die wissenschaftlich interessierte Fachwelt sowie die Medien angesprochen. 

Nach Beschlussfassung der Steiermärkischen Landesregierung wird der Wissenschaftsbericht 2009/10 von der Abteilung 3 veröffentlicht und dem Landtag zur Kenntnisnahme und Information vorgelegt.


Beschluss der Steiermärkischen Landesregierung vom 11. November 2010.

Es wird daher der

Antrag

gestellt:

Der Landtag wolle beschließen:

Der Bericht der Steiermärkischen Landesregierung für die Kalenderjahre 2009/10 über die Förderungen und Tätigkeiten des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Steiermark wird zur Kenntnis genommen.