LANDTAG STEIERMARK
XVI. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ 2234/2

Schriftlicher Bericht

Ausschuss: Wissenschaft

Betreff:
Wissenschaftsbericht 2011/2012 - Bericht über die Wissenschafts- und Forschungsförderung des Landes Steiermark


zu:


  • 2234/1, Wissenschaftsbericht 2011/2012 - Bericht über die Wissenschafts- und Forschungsförderung des Landes Steiermark (Regierungsvorlage)
Der Ausschuss "Wissenschaft" hat in seiner Sitzung vom 08.10.2013 über den oben angeführten Gegenstand die Beratungen durchgeführt.

Begründung:
Dem Referat Wissenschaft und Forschung der Abteilung 8, Wissenschaft und Gesundheit, obliegt die Aufgabe, prägnante Berichte  über die Wissenschafts- und Forschungsförderungen des Landes Steiermark im Gesamtkontext mit den vielfältigen Aktivitäten im steirischen Wissenschafts- und Forschungsraum. Erfolgte dies bis 2010 alljährlich, wurde diese Berichtsform in biennalen Rhythmus umgestellt. Der Wissenschaftsbericht hat auch laut der im Jahr 2012 im Steiermärkischen Landtag beschlossenen Strategie des Landes Steiermark zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, den Auftrag "Umsetzungsschritte und den Fördermitteleinsatz" zu dokumentieren. In diesem Sinne wird der "Wissenschaftsbericht 2011/12,  Bericht über Wissenschafts- und Forschungsförderung des Landes" in gedruckter und elektronischer Form vorgelegt.

Entsprechend seiner Förderungs- und Beratungsidentität sowie ihrer strategischer Verankerung übernimmt das Referat Wissenschaft und Forschung der Abteilung 8 eine öffentlichkeitswirksame Servicefunktion. Der Wissenschaftsbericht ist das geeignete Medium, um die hervorragende Position des Landes Steiermark auf den Gebieten der Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sichtbar zu machen.
Mit einer F&\;E-Quote von 4,6% liegt die Steiermark - wie schon in den letzten Jahren - klar an der Spitze aller österreichischen Bundesländer und ist unter den europäischen Topregionen. Die neuerliche Steigerung der F&\;E-Quote in der Steiermark ist umso bemerkenswerter als es generell international seit Ausbruch der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise 2008 zu einer Stagnation der Quoten kam.

Die Vielgestaltigkeit und Breite der steirischen Forschungslandschaft und damit das exzellente Wirken der scientific community wird im vorliegenden Wissenschaftsbericht 2011/2012 dargestellt.

Der Wissenschaftsbericht hat Handbuchcharakter und soll durch die übersichtliche Aufbereitung der Bereiche vor allem auch der ihm zugedachten Servicefunktion gerecht werden und auch für Interessenten aus der internationalen "scientific community" gut nutzbar sein. In diesem Sinne ist das einleitende Kapitel "Internationale, Nationale und Regionale Trends in der Forschungs- und Technologiepolitik" wie schon in den letzten Berichten nicht nur in deutscher, sonder auch in englischer Sprache abgefasst.
So wie in den früheren Jahren wurde der Bericht in zwei Bände geteilt - einen ca. 30-seitigen Kurzband der einen prägnanten Überblick bietet, und eine ca. 300 Seiten umfassende Langfassung, die detailliert die Aktivitäten präsentiert.
Der Berichtszeitraum erstreckt sich von 1.1.2011 bis 31.12.2012 mit schwerpunktmäßigen Ausblicken in das Jahr 2013.

Die Darstellung der in den Jahren 2011 und 2012 erarbeiteten neuen Forschungsstrategie des Landes und des im November 2011 neu gegründeten Steirischen Hochschulraumes (Science Space Styria), in dem die neun Hochschulen der Steiermark ihre Zusammenarbeit weiter verstärken, bilden einen besonderen Schwerpunkt im Kurzband. "Innovation durch Kooperation" vor allem von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, ist ein erfolgreiches Leitmotiv am Wissenschaftsstandort Steiermark.
Neben der direkten Wirtschafts- und Forschungsförderung seitens des Landes wird insbesondere auch auf die großen Erfolge der steirischen Scientific Community auf europäischer und österreichischer Ebene hingewiesen. Dies betrifft das 7. EU Forschungsrahmenprogramm, aber insbesondere auch die Ausschöpfung der Fördermittel der beiden großen Förderfonds des Bundes, beim FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung), bei der die Steiermark nach Wien jeweils die meisten Fördermittel lukrieren konnte, und bei der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH), bei der die Steiermark 2012 sogar an der Spitze aller Bundesländer lag.

Die im Bericht erscheinenden Beiträge stammen von den einzelnen Landesdienststellen, Forschungsinstituten, den steirischen Universitäten und Fachhochschulen, sonstigen Förderstellen des Bundes und des Landes (zB SFG, FWF, FFG), Kompetenzzentren, Transfereinrichtungen, sowie von außeruniversitären Forschungseinrichtungen (zB JOANNEUM RESEARCH, Österr. Akademie der Wissenschaften) und von den Pädagogischen Hochschulen.
Für den Inhalt der einzelnen Beiträge sind die jeweiligen AutorInnen der Abteilungen, Dienststellen, wissenschaftlichen Vereine und Institutionen verantwortlich, für die redaktionelle Gesamtkoordination das Referates Wissenschaft und Forschung, der Abteilung 8, Wissenschaft und Gesundheit.
Die professionelle Aufbereitung und das Layout der einzelnen Beiträge erfolgte durch die Firma Convelop, cooperative knowledge design GmbH, Bürgergasse 8-10/I, 8010 Graz.

Als Adressaten- und Rezipientenkreis sind neben den politischen EntscheidungsträgerInnen die wissenschaftlich interessierte Fachwelt sowie die Medien angesprochen.

Nach Beschlussfassung der Steiermärkischen Landesregierung wird der Wissenschaftsbericht 2011/12 von der Abteilung 8 veröffentlicht und dem Landtag zur Kenntnisnahme und Information vorgelegt.


Beschluss der Steiermärkischen Landesregierung vom 26. September 2013.

Es wird daher der

Antrag

gestellt:

Der Landtag wolle beschließen:

Der Bericht der Steiermärkischen Landesregierung, betreffend Förderungen und Tätigkeiten des Wissenschafts- und Forschungsstandortes Steiermark für die Kalenderjahre 2011/12, wird zur Kenntnis genommen.