LANDTAG STEIERMARK
XVII. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ: 2017/1

Schriftliche Anfrage an die Landesregierung oder eines ihrer Mitglieder (§ 66 GeoLT)

eingebracht am 13.11.2017, 11:10:15


Landtagsabgeordnete(r): LTAbg. Dipl.-Ing.(FH) Lara Köck (Grüne), LTAbg. Sandra Krautwaschl (Grüne), LTAbg. Lambert Schönleitner (Grüne)
Fraktion(en): Grüne
Regierungsmitglied(er): Landesrat Anton Lang
Frist: 15.01.2018

Betreff:
Sachprogramm Windenergie

2013 wurde das Entwicklungsprogramm für den Sachbereich Windenergie von der Landesregierung beschlossen, am 1. August 2013 ist es in Kraft getreten. Damit wurden die Grundlage für überörtliche Vorgaben zum Windenergieausbau in der Steiermark geschaffen. Es wurden Ausschlusszonen, in denen die Errichtung von Windkraftanlagen unzulässig ist, Vorrangzonen sowie Eignungszonen, die als Standorte erste und zweiter Priorität dienen, rechtsverbindlich festgelegt.

Es gibt in Österreich 1.191 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 2.632 Megawatt (Datenlage Ende 2016), wobei sich der Großteil der Anlagen in den windbegünstigten Bundesländern Niederösterreich und Burgenland befindet.

Laut Datenlage des Energieberichts 2016 des Landes Steiermark gab es mit Ende 2015 27 anerkannte Windparks bestehend aus 160 Windrädern mit einer Engpassleistung von etwa 244 MW. Um die installierte Windkraftleistung weiter zu erhöhen, plant die Landesregierung, das Entwicklungsprogramm für den Sachbereich Windenergie zu novellieren.


Es wird daher folgende

Schriftliche Anfrage

gestellt:

1. Welche Ausbauziele für die Windenergie verfolgt die Landesregierung konkret? 

2. Welche Windkraftanlagen an welchen Standorten sind bislang in der Steiermark genehmigt, welche befinden sich im Genehmigungsverfahren oder sind in Planung?

3. Konnte das Ausbaupotential basierend auf das Sachprogramm Wind bereits vollständig realisiert werden? 

4. Bis wann soll das Entwicklungsprogramm für den Sachbereich Windenergie novelliert und eine Umsetzungsstrategie für den weiteren Ausbau der steirischen Windenergie entwickelt werden?

5. Wer ist bei der Erarbeitung des neuen Programms eingebunden? 


Unterschrift(en):
LTAbg. Dipl.-Ing.(FH) Lara Köck (Grüne), LTAbg. Sandra Krautwaschl (Grüne), LTAbg. Lambert Schönleitner (Grüne)