LANDTAG STEIERMARK
XVIII. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ: 1304/2

Schriftliche Anfragebeantwortung (§ 66 GeoLT)

eingebracht am 14.06.2021, 09:48:54


Zu:
1304/1 Kosten der Umstellung auf Elektro-Landesfahrzeuge
(Schriftliche Anfrage an die Landesregierung oder eines ihrer Mitglieder (§ 66 GeoLT))

Landtagsabgeordnete(r): LTAbg. Helga Kügerl (FPÖ), LTAbg. Patrick Derler (FPÖ), LTAbg. Albert Royer (FPÖ), LTAbg. Ewald Schalk (FPÖ), LTAbg. Marco Triller, BA MSc (FPÖ)
Regierungsmitglied(er): Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer
Beilagen: 14.06.2021_Schriftliche Anfragebeantwortung_Kosten der Umstellung auf Elektro-Landesfahrzeuge.pdf

Betreff:
Kosten der Umstellung auf Elektro-Landesfahrzeuge

Die Anfrage vom 13.04.2021, Einl.Zahl 1304/1 der Abgeordneten LTAbg. Patrick Derler, LTAbg. Helga Kügerl, LTAbg. Albert Royer, LTAbg. Ewald Schalk und LTAbg. Marco Triller, BA MSc betreffend "Kosten der Umstellung auf Elektro-Landesfahrzeuge" beantworte ich wie folgt:

 

1. Welche Kosten entstanden im Zuge der Anschaffung der ersten Tranche an Elektro-Landesfahrzeugen (gesamt und Aufschlüsselung nach einzelnen Posten)?

Die politische Zuständigkeit von Herrn Landeshauptmann Schützenhöfer bezieht sich auf den Fuhrpark der Abteilung 2. Im Zuge der Umstellung konventioneller Kraftfahrzeuge auf E-Mobilität wurden 2020 15 E-Fahrzeuge mit einer Investitionssumme von € 476.457,52 bestellt. Die Auslieferung der EFahrzeuge erfolgte in den Monaten März und Mai 2021.

 

2. Wie hoch beziffern sich die geschätzten Mehrkosten gegenüber der Anschaffung einer vergleichbaren Tranche an Fahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren?

Die geschätzten Mehrkosten für diese 15 E-Fahrzeuge liegen im Vergleich zur Anschaffung konventioneller Kraftfahrzeuge bei rd. € 240.000,00.

 

3. Falls Sie dazu keine konkreten Angaben machen können, warum wurde eine derartige Vergleichsrechnung im Sinne der Grundsätze der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit nicht durchgeführt?

Auf die Antwort zur Frage 2 wird verwiesen.

 

4. Um welche Automarken und konkreten Modelle handelt es sich bei den angeschafften E-Fahrzeugen?

Bei den angeschafften E-Fahrzeugen handelt es sich um die über die Bundesbeschaffung GmbH als zentraler Einkaufsdienstleister der öffentlichen Hand abrufbaren Modelle ID.3, e-Corsa und e-208 der Marken VW, Opel und Peugeot. Für den landesinternen Postzustelldienst wurde ein e-Vivaro - Kastenwagen der Marke Opel angekauft.

 

5. Inwiefern handelt es sich dabei um reine Elektroautos bzw. Hybridfahrzeuge?

Die angeführten Modelle sind reine E-Fahrzeuge.

 

6. Falls reine Elektroautos angeschafft wurden, über welche Reichweite verfügen diese in der Praxis?

Die eingesetzten E-Fahrzeuge verfügen auf Grundlage der Herstellerangaben und der jeweils eingebauten Batterieleistung über Reichweiten von 337 km bis 520 km, jene des e-Vivaro liegt bei rd. 300 km. Im Fuhrpark werden E-Corsa bereits seit ca. 6 Monaten im täglichen Dienstbetrieb eingesetzt und verfügen über Reichweiten von 300 km bis 310 km.

 

7. In welchen Dienststellen kommen die Fahrzeuge der ersten Tranche zum Einsatz und für welche Zwecke sollen diese jeweils eingesetzt werden?

Die E-Fahrzeuge kommen für Dienstfahrten in den Zentraldienststellen in Graz sowie in den Bezirkshauptmannschaften und Baubezirksleitungen zum Einsatz.

 

8. Mit welchen laufenden Kosten wird aufgrund der ersten gelieferten Tranche gerechnet?

Auf Basis einer Jahreskilometerleistung von rd. 20.000 Kilometern wird mit laufenden Jahreskosten von rd. € 1.500,00 pro Fahrzeug gerechnet.

 

9. Aus welchen budgetären Mitteln sollen die laufenden Kosten gedeckt werden?

Die laufenden Kosten werden aus Mitteln des Fuhrparkbudgets finanziert.

 

10. Mit welchen Kosten wird für die angekündigte zweite Tranche im Jahr 2021 gerechnet (gesamt und Aufschlüsselung auf einzelne Posten)?

Für die Anschaffung weiterer E-Fahrzeuge für das Jahr 2021 wird mit einem Budgetbedarf in Höhe von rd. € 960.000,00 gerechnet.

 

11. Soll diese Tranche ebenfalls aus dem Klimafonds finanziert werden?

Die Finanzierung dieser E-Fahrzeuge soll aus dem Klimafonds und zum Teil aus dem Fuhrparkbudget erfolgen.

 

12. Wenn nein, aus welchen budgetären Mitteln sollen die Kosten gedeckt werden?

Auf die Antwort zur Frage 11 wird verwiesen.

 

13. Wie hoch beziffern sich die geschätzten Mehrkosten gegenüber der Anschaffung einer vergleichbaren Tranche an Fahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren?

Die Mehrkosten werden im Vergleich zu den Kosten konventioneller Kraftfahrzeuge mit rd. € 480.000,00 geschätzt.

 

14. Falls Sie dazu keine konkreten Angaben machen können, warum wurde eine derartige Vergleichsrechnung im Sinne der Grundsätze der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit nicht durchgeführt?

Auf die Antwort zur Frage 13 wird verwiesen.

 

15. Wie viele Autos sollen im Zuge der angekündigten zweiten Tranche angeschafft werden?

Im Jahr 2021 ist die Anschaffung von 24 E-Fahrzeugen geplant.

 

16. Um welche Automarken und konkreten Modelle wird es sich bei dieser Tranche an E-Fahrzeugen handeln?

Im Fuhrparkbetrieb kommen jene in den Rahmenverträgen der BBG angebotenen Automarken und Modelle als E-Fahrzeuge zum Einsatz, die den dienststellenspezifischen Anforderungen Rechnung tragen. Für den allgemeinen Fuhrpark der A2 kommen aus diesen Rahmenverträgen die Modelle Opel e-corsa, Peugeot e 208 und VW ID 3 und ID 4 für die Anschaffung in Frage, Sondermodelle wie der Opel e Vivaro sind als Direktabruf ebenfalls über die BBG verfügbar.

 

17. Inwiefern wird es sich dabei um reine Elektroautos bzw. Hybridfahrzeuge handeln?

Auch die Beschaffungstranche für 2021 wird reine Elektroautos umfassen.

 

18. Falls reine Elektroautos angeschafft werden sollen, über welche Reichweite verfügen diese in der Praxis?

Die Bestellung der Elektroautos erfolgt auf Grundlage der von der Bundesbeschaffung GmbH angebotenen Marken, die Fahrzeuge verfügen lt. Herstellerangaben über Reichweiten zwischen 337 km und 520 km.

 

19. In welchen Dienststellen sollen die Fahrzeuge der angekündigten zweiten Tranche zum Einsatz kommen und für welche Zwecke sollen diese jeweils eingesetzt werden?

Die E-Fahrzeuge kommen für Dienstfahrten in den Zentraldienststellen in Graz sowie in den Bezirkshauptmannschaften und Baubezirksleitungen zum Einsatz.

 

20. Mit welchen laufenden Kosten wird aufgrund dieser Tranche gerechnet?

Auf Basis einer Jahreskilometerleistung von rd. 20.000 Kilometern wird mit laufenden Jahreskosten von rd. € 1.500,00 pro Fahrzeug gerechnet. Das elektronische Original dieses Dokumentes wurde amtssigniert. Hinweise zur Prüfung dieser elektronischen Signatur bzw. der Echtheit des Ausdrucks finden Sie unter: https://as.stmk.gv.at

 

21. Aus welchen budgetären Mitteln sollen die laufenden Kosten aufgrund dieser Tranche gedeckt werden?

Die laufenden Kosten werden aus Mitteln des Fuhrparkbudgets finanziert.

 

22. Wie viele E-Fahrzeuge sind bereits unabhängig von den oben bezeichneten Tranchen angeschafft worden?

Ohne Berücksichtigung der in dieser Beantwortung angeführten und 2021 bereits ausgelieferten bzw. geplanten E-Fahrzeuge sind im Fuhrpark derzeit 15 reine E-Fahrzeuge und 3 Hybrid-Fahrzeuge eingesetzt.

 

23. Welche Kosten sind aufgrund der Anschaffung und des Betriebs dieser E-Fahrzeuge entstanden (Aufschlüsselung nach einzelnen Posten und Jahren)?

Anschaffungskosten

2013: € 45.776,95

2014: € 24.990,00

2017: € 115.591,20

2018: € 29.764,80

2019: € 12. 765,60 (Leasingkosten)

2020: € 22.888,38 (Leasingkosten)

 

Betriebskosten:

2014: € 1.363,90

2015: € 1.317,55

2016: € 1.507,23

2017: € 6.067,87

2018: € 6.564,97

2019: € 12.841,73

2020: € 26.896,14

 

24. Wie hoch beziffern sich die geschätzten Mehrkosten gegenüber der Anschaffung und dem Betrieb von Fahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren?

Die geschätzten Mehrkosten betragen für die angeschafften E-Fahrzeugen rd. € 170.000,00. Die laufenden Betriebskosten eines reinen E-Fahrzeuges liegen um rd. EUR 1.000,00 unter den Kosten eines herkömmlichen Fahrzeuges.

 

25. Falls Sie dazu keine konkreten Angaben machen können, warum wurde eine derartige Vergleichsrechnung im Sinne der Grundsätze der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit nicht durchgeführt?

Auf die Antwort zur Frage 24 wird verwiesen.

 

26. Um welche Automarken und konkreten Modelle handelte es sich dabei jeweils?

Bei diesen 18 Fahrzeugen handelt es sich um die Modelle VW e-up, VW e-Golf, Opel Ampera und Opel e-Corsa sowie BMW 530e als Regierungsfahrzeuge.

 

27. Inwiefern handelte es sich dabei um reine Elektroautos bzw. Hybridfahrzeuge?

15 Fahrzeuge sind reine Elektroautos, 3 Fahrzeuge sind Hybridfahrzeuge.

 

28.Falls reine Elektroautos angeschafft wurden, über welche Reichweite verfügen diese in der Praxis?

Einsatzreichweiten von E-Fahrzeugen werden durch äußere Temperatureinwirkungen, durch das spezifische Fahrverhalten der Lenker sowie ihres jeweiligen Einsatzes z. B. auf Landstraßen, im Stadtverkehr oder auf Autobahnen beeinflusst. Grundsätzlich war in den letzten Jahren aufgrund des technischen Fortschritts eine deutliche Erhöhung der Reichweiten bei E-Fahrzeugen auch im praktischen Einsatz festzustellen. Bei optimalen Voraussetzungen liegt bspw. die durchschnittliche Reichweite des (allerdings bereits im Jahr 2014 angeschafften) e-up bei rd. 100 km, die der (im Jahr 2017 angeschafften) e-Golf-Modelle bei 200 km bis 210 km und jene der e-Corsa (ausgeliefert im Jahr 2020) bei 300 km bis 310 km.

 

29. In welchen Dienststellen kommen diese Fahrzeuge zum Einsatz und für welche Zwecke werden diese jeweils eingesetzt?

Diese E-Fahrzeuge kommen für Dienstfahrten in den Zentraldienststellen in Graz sowie in den Bezirkshauptmannschaften und Baubezirksleitungen zum Einsatz.

 

30. Wie viele weitere Landesfahrzeuge kommen nach derzeitigem Ermessen noch für eine Umstellung in Frage?

In Umsetzung des in der Landesstrategie Elektromobilität Steiermark festgelegten Flottenanteils an EFahrzeugen ist geplant, bis 2025 weitere 100 KFZ durch E-Fahrzeuge zu ersetzen.

 

31. Wie sieht die weitere Planung für die Umstellung auf Elektro-Landesfahrzeuge konkret aus?

Die Planungsgrundlage für die weitere Umstellung des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge leitet sich aus den Vorgaben der Landesstrategie Elektromobilität Steiermark unter Berücksichtigung der an die Fahrzeuge gestellten Anforderungen ab. Angestrebt wird, bis zum Jahr 2025 im Fuhrpark der A2 einen E-Fahrzeuganteil von 45% zu erreichen.

 

32. Welche Automarken und konkreten Modelle kommen für die weiters geplante Umstellung in Frage?

Die Bestellung weiterer Elektroautos erfolgt auf Grundlage der über die Bundesbeschaffung GmbH abrufbaren Automarken und Modelle unter Berücksichtigung der Einsatzanforderungen.

 

33. Inwiefern wird es sich dabei um reine Elektroautos bzw. Hybridfahrzeuge handeln?

In Entsprechung der Zielvorgaben der Landesstrategie Elektromobilität Steiermark werden weiterhin vorzugsweise reine Elektroautos angeschafft.

 

34. Falls reine Elektroautos angeschafft werden sollen, über welche Reichweite verfügen diese in der Praxis?

Die Auswahl der Modelle erfolgt unter Berücksichtigung des Einsatzbereiches und der Einsatzanforderungen. In Bezug auf die Reichweite erfolgt die Orientierung an den vom Hersteller angegebenen Reichweiten, wobei davon ausgegangen wird, dass sich die Reichweiten von EFahrzeugen aufgrund der technischen Entwicklung weiterhin sukzessive erhöhen werden.

 

35. In welchen Dienststellen sollen die Fahrzeuge zum Einsatz kommen und für welche Zwecke sollen diese jeweils eingesetzt werden?

Diese E-Fahrzeuge kommen für Dienstfahrten in den Zentraldienststellen in Graz sowie in den Bezirkshauptmannschaften und Baubezirksleitungen zum Einsatz.

 

36. Mit welchen Kosten wird für die weiters geplante Umstellung der Landesflotte gerechnet (Aufschlüsselung auf einzelne Posten und Jahre)?

Auf Grundlage der gegenwärtigen Anschaffungskosten für E-Fahrzeuge errechnet sich unter Berücksichtigung eines jährlichen Erneuerungspotentials von 24 Fahrzeugen ein jährlicher Budgetbedarf in Höhe von rd. € 960.000,00.

 

37. Aus welchen budgetären Mitteln sollen diese Kosten jeweils finanziert werden?

Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Finanzierung aus dem Klimafonds erfolgt.

 

38. Wie hoch beziffern sich die geschätzten Mehrkosten gegenüber der Anschaffung von Fahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren?

Eine Berechnung der Mehrkosten für E-Fahrzeuge gegenüber konventionellen Fahrzeugen ist für die kommenden Jahre nicht seriös darstellbar, zumal sich die Preisentwicklung sowohl bei herkömmlichen als auch bei Elektro-Fahrzeugen sehr unterschiedlich gestaltet bzw. in die jährliche Kostenberechnung auch die jeweils aktuellen Ausschreibungsergebnisse der Bundesbeschaffung GmbH einzubeziehen sind. Mit steigenden Produktionszahlen in der E-Fahrzeugherstellung ist zudem eine Verringerung der Anschaffungskosten von E-Fahrzeugen zu erwarten.

 

39. Falls Sie dazu keine konkreten Angaben machen können, warum wurde eine derartige Vergleichsrechnung im Sinne der Grundsätze der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit nicht durchgeführt?

Auf die Antwort zur Frage 38 wird verwiesen.

 

40. Mit welchen Kosten wird für die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur (insbesondere Ladestationen) gerechnet (Aufschlüsselung auf einzelne Standorte und Jahre)?

Die erforderlichen Investitionen in die technischen Ladeinfrastrukturmaßnahmen beziehen sich auf die Errichtung von E-Ladestellen in den Dienststellen sowie auf Maßnahmen zur Verstärkung der Stromzuleitungen und der Erhöhung der Anschlusswerte in den Objekten. Die Kosten für die bisher umgesetzten E-Ladestellen lagen im Durchschnitt bei rd. € 6.000,00 je Ladestelle, wobei an allen Standorten mit den vorhandenen Anschlusswerten das Auslangen gefunden werden konnte. In welchem Umfang in der weiteren Bereitstellung der erforderlichen Ladeinfrastruktur sowohl Zuleitungen verstärkt werden müssen als auch Leistung in den Objekten nachgekauft werden muss, ist Gegenstand konkreter Erhebungen. Für das Jahr 2021 liegt eine Grobkostenschätzung für technische Ladeinfrastrukturmaßnahmen in Höhe von € 1,8 Mio. vor.

 

41. Aus welchen budgetären Mitteln sollen diese Kosten jeweils finanziert werden?

Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Finanzierung der Infrastrukturkosten aus dem Klimafonds erfolgt.

 

42. Welche Kosten entstanden bisher für die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur (insbesondere Ladestationen) (Aufschlüsselung auf einzelne Standorte und Jahre)?

Standort

2018

2019

2020

bis 4/2021

Graz, Burg

1.981,44

 

6.059,18

32.651,72

Graz, Haidegg

 

 

 

7.734,90

Graz, Lendkai 99

4.715,38

 

 

 

Graz, LAVAK

22.701,25

5.042,30

 

 

Graz, Petrifelderstraße 102

 

10.050,68

 

 

Graz, Wartingergasse 43

4.264,70

 

 

 

BHBM-Bruck/Mur

1.759,97

 

 

 

BHBM-Mürzzuschlag

4.014,19

 

 

 

BHDL

5.326,94

 

 

 

BHGU

 

13.979,07

 

 

BHHF-Hartberg

4.423,67

 

 

 

BHHF-Fürstenfeld

 

9.187,92

 

 

BHLB

257,40

16.875,22

 

 

BHBBLMT-Judenburg

8.834,69

 

 

 

BHMT-Knittelfeld

 

4.283,52

 

 

BHMU

 

3.288,61

 

 

BHSO-Feldbach

3.205,94

 

4.954,66

 

BHSO-Radkersburg

 

3.078,09

 

 

BHVO

2.197,00

3.476,03

 

 

PEGB

 

3.595,19

 

 

BBLOO

2.750,69

 

 

 

BBLOS

4.423,67

 

 

 

BHLI

5.702,57

 

 

 

BH/ABBLE

7.465,31

 

 

 

BHWZ

4.036,47

 

 

 

BBLSW

2.923,86

2.977,63

 

 

Gesamtergebnis

90.985,14

75.834,26

11.013,84

40.386,62

 

43. Wie hoch bezifferten sich die Kosten für die Anschaffung von Landesfahrzeugen in den Jahren 2016, 2017, 2018, 2019 und 2020 (Aufschlüsselung nach Jahren)?

2016: rd. € 755.000,00

2017: rd. € 745.000,00

2018: rd. € 865.000,00

2019: rd. € 630.000,00

2020: rd. € 750.000,00 (einschl. der Kosten für die 15 E-Fahrzeuge, die erst 2021 geliefert bzw. in Betrieb genommen wurden)

 

44. Wie viele Landesfahrzeuge wurden in diesen Jahren jeweils angeschafft (Aufschlüsselung nach Jahren sowie gegebenenfalls nach Fahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren und elektrisch betriebenen Fahrzeugen)?

2016: 43 (davon 0 elektrisch)

2017: 35 (davon 5 elektrisch)

2018: 38 (davon 4 elektrisch)

2019: 30 (davon 5 elektrisch)

2020: 29 (davon 15 elektrisch, wobei die Auslieferung dieser Fahrzeuge erst 2021 erfolgte)

 

45. Um welche Automarken und konkreten Modelle handelte es sich dabei jeweils?

Die Fahrzeugbestellung erfolgte jeweils auf Grundlage der von der Bundesbeschaffung GmbH aktuell angebotenen Automarken und Modelle. Eine Ausnahme bildeten geländegängige Allradfahrzeuge der Marke Dacia Duster, die nicht über die Bundesbeschaffung GmbH abrufbar waren. Unter dem Grundsatz der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit wurden für geländegängige Allradfahrzeuge Vergleichsanbote eingeholt und daraus mit dem günstigsten Anbotspreis eine geringe Anzahl von Dacia Duster im Wege einer Direktbestellung gekauft.

Folgende Fahrzeuge wurden angeschafft:

  • Ford Focus Traveller
  • Opel Astra Sports Tourer
  • Opel Insignia
  • Skoda Octavia Business
  • Opel e-Vivaro
  • Ford Fiesta
  • Seat Ibiza
  • VW Kombi TDI
  • Opel Combo Cargo
  • VW Touareg
  • VW Amarok
  • Skoda Octavia Combi
  • Skoda Superb
  • Ford Kuga
  • Ford Ranger
  • VW e-Golf
  • Opel e-Corsa
  • Peugeot e-208
  • VW ID3
  • Audi A6
  • Dacia Duster
  • Mercedes E 350
  • Mercedes E 400
  • BMW 530
  • BMW 630
  • BMW 620

 

46. In welchen Dienststellen kamen die Fahrzeuge zum Einsatz und für welche Zwecke wurden diese jeweils eingesetzt?

Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Regierungsfahrzeuge sowie alle Reinvestitionen der im Fuhrpark der A2 verwalteten Fahrzeuge, die für Dienstfahrten in den Zentraldienststellen in Graz sowie in den Bezirkshauptmannschaften und Baubezirksleitungen zum Einsatz kommen.

 

47. Wie hoch bezifferten sich die laufenden Kosten (z.B. für Reparaturen, Tankfüllungen etc.) für die Landesfahrzeuge in den Jahren 2016, 2017, 2018, 2019 und 2020 (Aufschlüsselung nach einzelnen Posten und Jahren)?

Die laufenden Kosten untergliedern sich wie folgt:

 

2016

2017

2018

2019

2020

Reparaturen, Instandhaltung und Wartung

320.123,43

351.219,54

366.981,34

360.448,78

331.302,10

Treibstoffe

463.738,33

511.016,27

539.464,28

520.297,66

358.942,64

Versicherungen, Steuern und öffentliche Abgaben, Mitgliedsbeiträge

204.732,48

232.604,96

235.093,19

237.656,31

329.585,96

Gesamtergebnis

988.594,24

1.094.840,77

1.141.538,81

1.118.402,75

1.019.830,70

 

48. Mit welchen konkreten Auswirkungen auf die Höhe der laufenden Kosten wird durch die Umstellung auf Elektro-Landesfahrzeuge gerechnet?

Wie die Kostenabrechnungen für die derzeit bereits seit rd. 3 Jahren in Betrieb befindlichen E-Golf zeigen, sind durch den Einsatz von E-Fahrzeugen budgetäre Einsparungen im laufenden Betrieb gegeben. In welcher Höhe diese liegen, wird maßgeblich von der technischen Entwicklung im Bereich der E-Mobilität abhängen und kann derzeit noch nicht konkret beziffert werden.