LANDTAG STEIERMARK
XVII. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ: 1374/1

Regierungsvorlage

eingebracht am 10.01.2017, 09:30:07


Geschäftszahl(en): ABT08-252813/2015-117
Zuständiger Ausschuss: Gesundheit
Regierungsmitglied(er): Landesrat Mag. Christopher Drexler
Beilagen: Wissenschaftsbericht 2014/2015

Betreff:
Wissenschaftsbericht 2014/2015; Bericht über die Wissenschafts- und Forschungsförderung des Landes Steiermark

Dem Referat Wissenschaft und Forschung der Abteilung 8, Gesundheit, Pflege und Wissenschaft, obliegt die Aufgabe, prägnante Berichte - über die Wissenschafts- und Forschungsförderungen des Landes Steiermark im Gesamtkontext mit den vielfältigen Aktivitäten im steirischen Wissenschafts- und Forschungsraum zu verfassen und dem Landtag vorzulegen. Erfolgte dies bis 2010 alljährlich, wurde diese Berichtsform auf biennalen Rhythmus umgestellt. Der Wissenschaftsbericht hat entsprechend der im Jahr 2012 im Landtag Steiermark beschlossenen Strategie des Landes Steiermark zur Förderung von Wissenschaft und Forschung-, den Auftrag „Umsetzungsschritte und den Fördermitteleinsatz“ zu dokumentieren. In diesem Sinne wird der „Wissenschaftsbericht 2014/2015, Bericht über Wissenschafts- und Forschungsförderung des Landes“ in gedruckter und elektronischer Form vorgelegt.

Der Wissenschaftsbericht ist das geeignete Medium, um die hervorragende Position des Landes Steiermark auf den Gebieten der Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sichtbar zu machen. Mit einer F&E-Quote von 4,9 % (Quelle: http://www.wibis-steiermark.at/show_page.php?pid=449) liegt die Steiermark – wie schon in den letzten Jahren – klar an der Spitze der österreichischen Bundesländer und zählt im europäischen Vergleich zu den Topregionen.

Die Vielgestaltigkeit und Breite der steirischen Forschungslandschaft und deren exzellentes Wirken wird im vorliegenden Wissenschaftsbericht 2014/2015 dargestellt.

Der Wissenschaftsbericht hat Handbuchcharakter und soll durch die übersichtliche Aufbereitung der Bereiche vor allem der ihm zugedachten Servicefunktion gerecht werden und internationalen Einblick in das Wissensland Steiermark ermöglichen. In diesem Sinne ist das einleitende Kapitel „Internationale, Nationale und Regionale Trends in der Forschungs- und Technologiepolitik“ auch in Englisch dargestellt.

So wie in den früheren Jahren wurde der Bericht in zwei Bände geteilt – einen ca. 30-seitigen Kurzband, der einen prägnanten Überblick bieten soll, sowie eine ca. 300 Seiten umfassende Langfassung.

Online verfügbar unter dem Link: http://www.wissenschaft.steiermark.at/cms/beitrag/11681004/75615202/

Der Berichtszeitraum erstreckt sich von 01.01.2014 bis 31.12.2015 mit schwerpunktmäßigen Ausblicken in das Jahr 2016.

„Innovation durch Kooperation“ vor allem von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, ist ein erfolgreiches Leitmotiv am Wissenschaftsstandort Steiermark. Neben der direkten Forschungs- und Wirtschaftsförderung seitens des Landes wird insbesondere auf die großen Erfolge der steirischen Scientific Community auf europäischer und österreichischer Ebene hingewiesen. Dies betrifft das EU Forschungsrahmenprogramm, aber insbesondere auch die Ausschöpfung der Fördermittel der beiden großen Förderfonds des Bundes, beim FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung), bei der die Steiermark nach Wien jeweils die meisten Fördermittel lukrieren konnte, und bei der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH), bei der die Steiermark 2012 sogar an der Spitze aller Bundesländer lag.

Die im Bericht erscheinenden Beiträge stammen von den einzelnen Landesdienststellen, Forschungsinstituten, den steirischen Universitäten und Fachhochschulen, sonstigen Förderstellen des Bundes und des Landes (zB. SFG, FWF, FFG), Kompetenzzentren, Transfereinrichtungen, sowie von außeruniversitären Forschungseinrichtungen (zB. JOANNEUM RESEARCH, Österreichische Akademie der Wissenschaften) und von den Pädagogischen Hochschulen.

Für den Inhalt der einzelnen Beiträge zeichnen die jeweiligen Autorinnen und Autoren der Abteilungen, Dienststellen, wissenschaftlichen Vereine und Institutionen verantwortlich. Die redaktionelle Gesamtkoordination erfolgte durch das Referat Wissenschaft und Forschung, Abteilung 8, Gesundheit, Pflege und Wissenschaft.

Nach Beschlussfassung der Steiermärkischen Landesregierung wird der Wissenschaftsbericht 2014/2015 von der Abteilung 8 veröffentlicht und dem Landtag zur Kenntnisnahme und Information vorgelegt.

 

Beschluss der Steiermärkischen Landesregierung vom 22. Dezember 2016.


Es wird daher der

Antrag

gestellt:

Der Landtag wolle beschließen:

Der Bericht der Steiermärkischen Landesregierung betreffend Wissenschaftsbericht 2014/2015 wird zur Kenntnis genommen.