LANDTAG STEIERMARK
XVIII. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ: 1979/1

Selbstständiger Antrag von Abgeordneten (§ 21 GeoLT)

eingebracht am 28.01.2022, 12:48:36


Landtagsabgeordnete(r): LTAbg. Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ), LTAbg. Dr. Werner Murgg (KPÖ)
Fraktion(en): KPÖ
Zuständiger Ausschuss: Infrastruktur
Regierungsmitglied(er): Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stv. Anton Lang

Betreff:
Fernwärmepreis sozial verträglich gestalten

Die amtlich preisgeregelten Fernwärmepreise in der Steiermark wurden in den letzten fünfzehn Jahren nahezu in Dreijahresschritten erhöht. Die letzte Preiserhöhung wurde mit 1. August 2018 schlagend.

Nun wurde eine neuerliche Preiserhöhung angekündigt. Betrachtet man die Preissprünge der vergangenen Jahre, kann man feststellen, dass die diversen Erhöhungen weit über der Inflationsrate lagen. Vor allem Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen kämpfen mit den steigenden Energiepreisen.

Um den Steirerinnen und Steirern langfristig einen sozial verträglichen Fernwärmepreis zu garantieren, wäre es dringend geboten einen Energiepreisgipfel der steirischen Energieversorger einzuberufen.

Weiters sollte darüber nachgedacht werden, beim Fernwärme-Arbeitspreis eine Preisstaffelung vorzunehmen, wobei die Abnehmer mit geringem Verbrauch bevorzugt werden.


Es wird daher der

Antrag

gestellt:

Der Landtag wolle beschließen:

  1. Die Landesregierung wird aufgefordert, einen Energiepreisgipfel einzuberufen, an dem neben Vertretern der Landesregierung und der im Landtag vertretenen Parteien die steirischen Energieversorger aus den Bereichen Strom, Fernwärme und Gas teilnehmen sollen.
  2. Die Landesregierung wird aufgefordert, in Gespräche mit der Energie Steiermark zu treten, mit dem Ziel, beim Fernwärme-Arbeitspreis eine Preisstaffelung zugunsten von Abnehmern mit geringem Verbrauch vorzunehmen.

 


Unterschrift(en):
LTAbg. Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ), LTAbg. Dr. Werner Murgg (KPÖ)