LANDTAG STEIERMARK
XVIII. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ: 2285/1

Selbstständiger Antrag von Abgeordneten (§ 21 GeoLT)

eingebracht am 01.06.2022, 09:10:47


Landtagsabgeordnete(r): LTAbg. Marco Triller, BA MSc (FPÖ), LTAbg. Patrick Derler (FPÖ), Dritter Landtagspräsident Dipl.-Ing. Gerald Deutschmann (FPÖ), LTAbg. Mag. Stefan Hermann, MBL (FPÖ), LTAbg. Herbert Kober (FPÖ), LTAbg. Helga Kügerl (FPÖ), LTAbg. Mario Kunasek (FPÖ), LTAbg. Albert Royer (FPÖ)
Fraktion(en): FPÖ
Zuständiger Ausschuss: Infrastruktur
Regierungsmitglied(er): Landeshauptmann-Stv. Anton Lang

Betreff:
Es braucht eine umfassende Sanierung der B115!

Seit Jahren wartet man in Eisenerz vergeblich auf die dringend notwendige Sanierung der B115. Insbesondere der Bereich Hafning sowie die Abschnitte zwischen der Gsollkehre und dem SIM Campus bereiten Pendlern Ärger. Zumindest der Straßenabschnitt zwischen Hafning und Vordernberg-Süd (Kilometer 136 bis 137,5) soll laut dem zuständigen Verkehrslandesrat Landeshauptmannstellvertreter Anton Lang noch im heurigen Jahr saniert werden. Der Eisenerzer Streckenabschnitt wird wohl noch länger auf eine Sanierung warten müssen und das obwohl die Dringlichkeit dafür schon im Jahr 2017 von der Stadtgemeinde Eisenerz festgestellt wurde.  

Laut eines Berichts der „Kleinen Zeitung“ vom 20. April 2021 pendeln um die 1.000 Menschen – ein Großteil davon mit dem Auto – an Werktagen von oder nach Eisenerz zu ihren Arbeitsstätten. Ein Eisenerzer Bürger attestiert der B115 im selbigen Artikel in den Bereichen der Kilometer 132,4 bis 137,6 und 116,2 bis 119,2 einen „erbärmlichen Zustand“. (Quelle: https://www.kleinezeitung.at/steiermark/leoben/5966162/TrofaiachEisenerzHieflau_B115_Die-Spurrillen-sind-vor-allem-bei)

Es ist hinlänglich bekannt, dass sanierungsbedürftige Straßen und Straßenabschnitte im Allgemeinen die Gefahr im Straßenverkehr wesentlich erhöhen. Vor allem Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern werden oft durch tiefe Spurrinnen in Kombination mit Schlaglöchern stark gefährdet. Im konkreten Fall der B115 wird von 15 Zentimeter tiefen Spurrillen, Absenkungen der Straße bis zu 20 Zentimeter sowie bröckelndem Asphalt und losen Begrenzungssteinen berichtet. (Quelle: https://www.kleinezeitung.at/steiermark/leoben/6001326/Strassenzustand-B115_Eisenerz-fordert-Haftungsausschluss)

Überfällige Straßensanierungen haben zudem auch eine negative Auswirkung auf die Umwelt, denn das regelmäßige Passieren von Fahrbahnen mit Schlaglöchern fördert das Auftreten von Verschleißerscheinungen bei Fahrzeugen. Die vermehrte Abnutzung der Fortbewegungsmittel trägt dazu bei, dass Pendler höhere Reparaturkosten zu tragen haben. Auch die Lärmentwicklung erhöht sich bei der Befahrung desolater Straßenabschnitte immens.

Es ist zwar zu begrüßen, dass der Abschnitt zwischen Hafning und Vordernberg-Süd saniert wird, allerdings ist es mit der Sanierung dieser eineinhalb Kilometer langen Strecke noch lange nicht getan. Die Restsanierung der B115 muss, vor allem um die Verkehrsteilnehmer nicht länger unnötig zu gefährden, ebenfalls schnellstmöglich erfolgen und absolut prioritär behandelt werden.


Es wird daher der

Antrag

gestellt:

Der Landtag wolle beschließen:

Die Landesregierung wird aufgefordert, eine umfassende Sanierung der B115 vorzunehmen und – sofern notwendig – dem Landtag ein Sonderbudget für die Umsetzung der Sanierung zur Beschlussfassung vorzulegen.


Unterschrift(en):
LTAbg. Marco Triller, BA MSc (FPÖ), LTAbg. Patrick Derler (FPÖ), Dritter Landtagspräsident Dipl.-Ing. Gerald Deutschmann (FPÖ), LTAbg. Mag. Stefan Hermann, MBL (FPÖ), LTAbg. Herbert Kober (FPÖ), LTAbg. Helga Kügerl (FPÖ), LTAbg. Mario Kunasek (FPÖ), LTAbg. Albert Royer (FPÖ)