LANDTAG STEIERMARK
XVII. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ: 2242/1

Selbstständiger Antrag von Abgeordneten (§ 21 GeoLT)

eingebracht am 15.02.2018, 16:48:10


Landtagsabgeordnete(r): LTAbg. Dipl.-Ing.(FH) Lara Köck (Grüne), LTAbg. Lambert Schönleitner (Grüne), LTAbg. Sandra Krautwaschl (Grüne)
Fraktion(en): Grüne
Zuständiger Ausschuss: Infrastruktur
Regierungsmitglied(er): Landesrat Anton Lang

Betreff:
Ausbau und Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs für Jugendliche

Zwei einstimmig vom Jugendlandtag angenommene Anträge beschäftigen sich mit dem Ausbau und der Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs in der Steiermark. Die Anträge thematisieren den Umstand, dass günstiger und gut ausgebauter öffentlicher Verkehr Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten hat und somit zu einer Reduktion des Individualverkehrs führen wird. Vor allem in den Regionen wünschen sich die Jugendlichen eine stärkere Frequenz, um unkompliziert und ohne PKW ihren Verpflichtungen und Interessen nachgehen zu können.

Zudem behandelten die Jugendlichen den Zugang und den Preis des steirischen Toptickets. Das Topticket in der Steiermark ist teurer als im Verkehrsverbund Ost, in dem das Topticket für drei Bundesländer (Wien, Niederösterreich, Burgenland) nur 60 Euro kostet (Für die gesamte Steiermark 104 Euro).

Zusätzlich zu den Mehrkosten ist das Topticket in der Steiermark auf SchülerInnen und Lehrlinge beschränkt und gilt nicht für Studierende, die jedoch genauso wie andere Personen in Ausbildung meistens kein oder nur ein geringes Einkommen haben.


Es wird daher der

Antrag

gestellt:

Der Landtag wolle beschließen:

Die Landesregierung wird aufgefordert, im in Erarbeitung befindlichen Gesamtkonzept Jugendmobilität folgende im Jugendlandtag einstimmig beschlossenen Forderungen zu berücksichtigen:

  • Angleichung des Topticketpreises an den Verkehrsverbund Ost
  • Öffnung des Toptickets für Studierende
  • Ausbau des regionalen ÖV-Angebots.

Unterschrift(en):
LTAbg. Dipl.-Ing.(FH) Lara Köck (Grüne), LTAbg. Lambert Schönleitner (Grüne), LTAbg. Sandra Krautwaschl (Grüne)