LANDTAG STEIERMARK
XVII. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ: 929/1

Dringliche Anfrage (§ 68 GeoLT)

eingebracht am 02.06.2016, 07:57:53


Landtagsabgeordnete(r): Dritter Landtagspräsident Dr. Gerhard Kurzmann (FPÖ), LTAbg. Hannes Amesbauer, BA (FPÖ), LTAbg. Christian Cramer (FPÖ), LTAbg. Dipl.-Ing. Gerald Deutschmann (FPÖ), LTAbg. Erich Hafner (FPÖ), LTAbg. Herbert Kober (FPÖ), LTAbg. Anton Kogler (FPÖ), LTAbg. Helga Kügerl (FPÖ), LTAbg. Mario Kunasek (FPÖ), LTAbg. Liane Moitzi (FPÖ), LTAbg. Albert Royer (FPÖ), LTAbg. Andrea Michaela Schartel (FPÖ), LTAbg. Dipl.-Ing. Hedwig Staller (FPÖ), LTAbg. Marco Triller, BA MSc (FPÖ)
Fraktion(en): FPÖ
Regierungsmitglied(er): LTAbg. Mag. Christian Buchmann (ÖVP)

Betreff:
Das Universalmuseum Joanneum (UMJ), das „Potemkinsche Dorf“ und die wundersame Vermehrung von Landeszuschüssen und Besucherzahlen

Die Landesmuseum Joanneum GmbH wurde am 26. November 2002 gegründet, wobei die Gesellschaft mit Generalversammlungsbeschluss vom 10. Juli 2009 in Universalmuseum Joanneum GmbH (UMJ) umbenannt wurde. Seitdem geben offensichtlich organisatorische Mängel innerhalb des Unternehmens und der fehlende kulturpolitische Auftrag immer wieder Anlass zu heftigen Diskussionen in Politik und der Bevölkerung. Einerseits herrscht Unverständnis über die hohen und teilweise undurchsichtigen Fördergeldflüsse vom Land Steiermark und der Stadt Graz an das UMJ, andererseits gab es bereits mehrfach großen Unmut über die mangelnde Attraktivität und die Art der Präsentation des Gebotenen.

Grundsätzlich ist die Förderung von Kunst und Kultur angesichts des hohen gesellschaftlichen Stellenwerts in angemessener Höhe sicherlich begrüßenswert. In Zeiten immer knapper werdender Budgetmittel ist es aber notwendig, die Grundsätze der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit des Unternehmens sowie die Angemessenheit der Unternehmensführung nicht aus den Augen zu verlieren. Schon im Prüfbericht des Landesrechnungshofs zum Landesmuseum Joanneum und seiner wirtschaftlich zuordenbaren Institutionen vom 17. Mai 2010 ergaben sich eine Vielzahl von Ungereimtheiten bezüglich Struktur, Management und Förderungsflüssen. Es ist zu befürchten, dass sich diese Missstände im Laufe der weiteren Geschäftstätigkeit bis heute fortgesetzt bzw. die eingeleiteten Maßnahmen nur dazu gedient haben, der Bevölkerung (dem Steuerzahler) das Bild eines funktionierenden Unternehmens vorzuspielen.

Eine Recherche basierend auf Kennzahlen, welche vom UMJ in dessen Jahresberichten 2003 bis 2014 veröffentlicht wurden sowie vergleichbaren öffentlich zugänglichen Jahresberichten des Naturhistorischen Museums Wien (NHM), des Kunsthistorischen Museums Wien (KHM) und den von der Statistik Austria veröffentlichten Zahlen respektive Daten ergab insgesamt ein aufklärungsbedürftiges Bild.

Die vom UMJ in den Jahresberichten und Pressekonferenzen präsentierten Zahlen wiesen das Haus als eines der größten Museen der Republik aus. Die angegebenen Besucherzahlen von 651.973 im Jahr 2003 bis hin zu 564.161 Besuchern im Jahr 2014 werfen bei der Messung jedoch einige Fragen auf. Fremdveranstaltungen werden offenbar in die Besucherberechnungen miteinbezogen, Abteilungen ohne Personal vor Ort, wie der Skulpturenpark, schätzen zudem lediglich die Besucherzahlen oder wie es am Beispiel „Park Schloss Eggenberg“ zu sehen ist, werden nicht plausible Zahlen verwendet. Die Besucherzahlen ebenjenes Parks stiegen von 113.275 im Jahr 2003 auf 195.901 im Jahr 2014 an. Der Anteil an den Gesamtbesuchern des UMJ (564.161) betrug 2014 bereits 34,72 Prozent. Es ist jedoch hinlänglich bekannt, dass ein Großteil der Passanten den Schlosspark Eggenberg lediglich für einen Spaziergang nutzt und nicht das Museum selbst besucht. Eine Einrechnung der Spaziergänger in die Besucherstatistik des UMJ wäre demnach äußerst fragwürdig. Festzuhalten bleibt, dass das NHM mit einer jährlichen Förderung von nur 16 Millionen Euro 650.000 Besucher lukrieren und das KHM mit einer der dem UMJ ähnlichen Subventionssumme sogar 1,3 Millionen Besucher anlocken konnte.

Erst kürzlich wurde genau dieses Problem einem Kaffeehaus im Joanneumsviertel zum Verhängnis. Im Insolvenzantrag gab man an, dass mit den hinter den Erwartungen gebliebenen Besucherzahlen ein Kaffeebetrieb nicht kostendeckend aufrechtzuerhalten sei. Die Geschäftsführung des UMJ verteidigte in der Printausgabe der „Kleinen Zeitung“ vom 19. Mai 2016 den 38 Millionen Euro schweren Umbau des Geländes in der Grazer Innenstadt und verwies auf steigende Besucherzahlen. Erwähnenswert ist dabei allerdings die Tatsache, dass jeglicher Besucher eines Festivals (La Strada, Sommerkino als Beispiele) hier miteingerechnet wird, ganz gleich, ob er überhaupt dem Museum selbst einen Besuch abgestattet hat.

In den Auswertungen der Statistik Austria, denen die Basisdaten aller österreichischen Museen zugrunde liegen, werden die Kategorien Vollzahler, Teilzahler und Nichtzahler unterschieden. Zählt man nur die wirtschaftlich relevanten Besucher (Vollzahler und Teilzahler ohne die Schlossparkbesucher), hätte das UMJ plötzlich nur noch knapp 300.000 Besucher im Jahr. Diese Umstände würden auch den erschreckend niedrigen Erlös aus dem Kartenverkauf von weniger als einer Million Euro erklären, der sich im Vergleich zum NHM und KHM als besorgniserregend darstellt, da diese fünf bzw. neun Millionen Euro aus dem Verkauf von Eintrittskarten erwirtschaften. Bei einem Gesamtaufwand von fast 30 Millionen Euro pro Jahr muss man daher die Frage stellen, ob die Subventionshöhe gerechtfertigt ist. Die Zahlen für das Kunsthaus Graz ergeben ein noch eindeutigeres Bild. Erreichte man mit der Eröffnung 2003 einen Höchststand, waren es 2012 nur mehr rund 8.000 Vollzahler bei insgesamt 51.000 Besuchern.

Nun durfte man den millionsten Besucher begrüßen, wie „Der Grazer“ am 29. Mai 2016 berichtete. Dass diese Zahl jedoch nicht mit jenen der UMJ-Jahresberichte übereinstimmt, überrascht nicht, denn bei solchen Besucheranstürmen wären dies über 200 Personen pro Tag seit 2003. Die in Wahrheit beschämende Auslastung des Kunsthauses bleibt jedenfalls auch interessierten Kulturbeobachtern nicht verborgen: „In Wahrheit war der Ansturm zu Beginn größer, gab’s nach dem Tiefpunkt 2012 mit 51.482 Interessierten im Jahr 2015 knapp 65.000 Menschen, also etwa 180 pro Tag, die ins wohl meistfotografierte Gebäude der Stadt kamen. […] Im Kremser Karikaturenmuseum läuft seine Ausstellung ‚Think Big!‘ seit 28. Februar. Bisher kamen 25.000 Besucher, im Schnitt 290 pro Tag. Das Haus der 24.000-Einwohnerstadt wird jährlich von etwa 80.000 Leuten frequentiert.“ (Quelle: http://www.derkommunikator.at/blog/2016/05/25/nur-1000-000-besucher-in-mehr-als-13-jahren-kunsthaus-jubilaeum-ohne-grund-zum-feiern; 25. Mai 2016)

Die in den Jahresberichten des UMJ ausgewiesenen Zahlen zeigen deutlich das Missverhältnis zwischen Besucherzahlen, Erlösen aus dem Eintrittskartenverkauf, Kosten und Förderungen sowie dem Mitarbeiterstand. Bei einer Besuchersumme von rund 560.000 Personen einen Erlös von nur einer Million Euro zu erwirtschaften, aber gleichzeitig Förderungen in Millionenhöhe zu erhalten und dabei rund 400 Mitarbeiter zu beschäftigen, ist aus wirtschaftlicher Sicht kaum nachvollziehbar. Der Landesrechnungshof bestätigte dies bereits für den Prüfzeitraum 2003 bis 2008, zu rechnen ist aber mittlerweile mit einer weit größeren Gesamtfördersumme, weshalb eine transparente Aufstellung unbedingt notwendig erscheint. Dies umso mehr, da in vielen Fällen weitere Subventionen an Künstler, Dritte oder von Institutionen wie der „Stiftung des Österreichischen Skulpturenparks“ oder von „Kunst im öffentlichen Raum“ vereinnahmt worden sein sollen.

Die Vergabe von diversen Aufträgen durch die Geschäftsführung oder im Fall „Peter Pakesch“, der sich kurz vor seinem Ausscheiden aus der Geschäftsführung des UMJ selbst als Kurator anstellte, können durchwegs als dubiose Vorgänge bezeichnet werden. Besonders die Auftragsvergaben an das Atelier von „Ai Weiwei“ in Peking zur Erstellung von Repliken zu einem Zeitpunkt, als gegen diese Firma bereits durch chinesische Steuerbehörden ermittelt wurde, ist kritisch zu hinterfragen.

Dass es bei einem Unternehmen dieser Größenordnung keine eigene Marketingabteilung mehr gibt (die Aufgaben werden vom Pressesprecher mitübernommen), zeugt trotz der hohen Mitarbeiterzahl von einer massiven Strukturschwäche.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Leiterin des weltberühmten Landeszeughauses in einem Spannungsverhältnis (das Zeughaus als Mittel zur „Friedenserziehung“) zu diesem steht, andererseits aber auch für die bedeutende kunstgewerbliche Sammlung verantwortlich zeichnet und zusätzlich das „Museum im Palais“ mit den Statussymbolen des Landes führt. Nicht unerwähnt soll die Tatsache bleiben, dass von der angesprochenen Leiterin gemeinsam mit dem Geschäftsführer des UMJ ein Konzept zur Integration des Volkskundemuseums erarbeitet wurde. Wie in einer Stellungnahme der Landesregierung (EZ/OZ: 726/3) vom 19. Mai 2016 festgehalten wurde, „wurden von [der; Anm.] Geschäftsführung der Universalmuseum Joanneum GmbH – ohne konkreten Auftrag des Eigentümers – u.a. auch Szenarien entwickelt, die eine Reduktion der zur Verfügung stehenden räumlichen Flächen des Universalmuseum Joanneum GmbH mit dem Ziel der Einsparung der damit verbundenen Miet-, Betriebs- und Ausstellungskosten beinhalten.“ Und weiter: „Eine der Varianten der Universalmuseum Joanneum GmbH sah die Verlegung der volkskundlichen Sammlungsbestände in die Räume des Museum im Palais und die Schließung des Museumsstandortes in der Paulustorgasse vor. Diese Überlegungen der Geschäftsführung wurden (ohne Kenntnis des Eigentümers) an die Medien herangetragen.“ Anscheinend entgleitet hier dem Eigentümervertreter nach und nach die Kontrolle über die Geschäftsführung.

Ob der ursprüngliche Stiftungszweck durch den aktuellen politischen Auftrag erfüllt wird, ist anzuzweifeln. Auch die Geschichte des Landes und dessen Statussymbole werden nur mehr unzureichend präsentiert. Die letzte historische Ausstellung über „Graz als Residenzstadt“ fand in der Grazer Burg im Jahre 1964 statt. Dem Voranschlag für das Jahr 2016 kann entnommen werden, dass Erlöse und Besucherzahlen bis 2019 einfach fortgeschrieben und keinerlei Maßnahmen gesetzt werden, den mehr als dürftigen Finanzierungsgrad durch selbst erwirtschaftete Mittel zu verbessern. Bei einem Gesamtfinanzbedarf von wohl weit mehr als 300 Millionen Euro seit dem Jahr 2003 muss sich der Steuerzahler ein effizienteres Museum erwarten dürfen. Die Kennzahlen des NHM und des KHM sagen natürlich nichts über die Qualität der einzelnen Museen aus, zeigen aber deutlich eine weit größere Akzeptanz und Beliebtheit zugunsten dieser Häuser. Dem Auftrag des Erzherzogs mit einer ausschließlich auf zeitgenössische Kunst ausgerichtete Kulturpolitik gerecht werden zu wollen, ist faktisch unmöglich. Ein „Bruseum“ oder ein „Kunsthaus“, das ohne eigene Sammlung kein wirkliches Museum, sondern bestenfalls eine Ausstellungshalle darstellt, gefährden aufgrund des hohen Finanzierungsbedarfs den Fortbestand des ältesten und größten Landesmuseums Österreichs.


Es wird daher folgende

Dringliche Anfrage

gestellt:

  1. Welche konkreten Maßnahmen haben Sie aufgrund des Landesrechnungshofberichtes 2010 zum Thema „Landesmuseum Joanneum GmbH“ nach Ihrem Amtsantritt in die Wege geleitet und welche Missstände bestehen nach wie vor?
  2. Welche Fördersumme inkl. Sonderförderungen, Baukostenzuschüsse, Künstlerförderungen, Projektförderungen sowie Förderungen über Stiftungen hat das UMJ in der Zeit nach dem Prüfbericht (2008) bis heute vom Land Steiermark und der Stadt Graz erhalten?
  3. Welche Gesamtsumme fließt derzeit pro Jahr an das UMJ?
  4. Wie werden Sie eine transparente Aufstellung der Geldflüsse – ein Punkt, der bereits im Prüfbericht 2010 moniert worden ist – sicherstellen?
  5. Welche konkreten Positionen verstecken sich hinter dem Begriff der „Sondererlöse“?
  6. Welche kulturpolitischen Vorgaben haben Sie dem UMJ seit Beginn Ihrer Zuständigkeit gemacht und welche davon wurden nicht erfüllt?
  7. Welche wirtschaftlichen Vorgaben haben Sie dem UMJ seit Beginn Ihrer Zuständigkeit gemacht und welche davon wurden nicht erfüllt?
  8. Welche Besucherzahlen hat das UMJ seit 2008 jährlich erzielt und wie gliedern sich diese in Vollzahler, Teilzahler und Nichtzahler?
  9. Können Sie die in den Jahresberichten des UMJ von 2003 bis 2014 genannten Besucherzahlen bestätigen?
  10. Können Sie bestätigen, dass im Jahr 2014 mehr als 195.000 Besucher lediglich den Schlosspark Eggenberg und nicht das dort befindliche Museum besucht haben?
  11. Welchen Einfluss haben die genannten 195.000 Parkbesucher auf die Fördersummen, wenn man sich vor Augen hält, dass diese immerhin rund 34 Prozent der Gesamtbesucherzahlen ausmachen?
  12. Rechtfertigen 300.000 Voll- und Teilzahler pro Jahr eine Fördersumme von rund 30 Millionen Euro pro Jahr?
  13. Welche Maßnahmen haben Sie in den letzten Jahren gesetzt, um den auffallend niedrigen Kartenerlös von unter einer Million Euro pro Jahr und die stetig sinkenden Besucherzahlen in den Griff zu bekommen?
  14. Wessen kulturpolitische Vorgabe ist es, moderne und zeitgenössische Kunst – was dem Stiftungswillen widerspricht – auf Kosten der historischen, kunst- und naturgeschichtlichen Themen in den Vordergrund zu stellen?
  15. Wie stellt Ihr Ressort sicher, dass die Präsentation der allgemeinen Geschichte, des Kunstgewerbes, der Kunstgeschichte und der Naturkunde weiterhin die Hauptaufgaben des UMJ sind?
  16. Wie hoch war der Anteil an Touristen unter den Besuchern des UMJ in den Jahren 2012 bis 2015 und welche Schritte setzen Sie, um deren Anteil zu erhöhen?
  17. Wie werden Sie die Breitenwirkung des UMJ sicherstellen, die unter Peter Pakesch offensichtlich verloren gegangen ist?
  18. Warum ist die Anzahl der Beschäftigten im UMJ annähernd gleich groß wie im Kunsthistorischen Museum in Wien, wiewohl vom UMJ nur ein Bruchteil der Erlöse des KHM – bei gleicher Fördersumme der öffentlichen Hand – erwirtschaftet werden?
  19. Welche Ziele verfolgen Sie kultur- und tourismuspolitisch, wenn die Leitung des weltberühmten Landeszeughauses in einem Spannungsverhältnis zu dessen Geschichte und seinen Objekten steht?
  20. Welche mittel- und langfristigen Vorgaben gibt es für das Museum im Palais und das Volkskundemuseum, wenn deren Leiterin offenbar mit dem Gedanken einer Unterordnung der Volkskunde spielt?
  21. Welche Strategie liegt dem Vorgehen zugrunde, ein Unternehmen von den Ausmaßen des UMJ ohne eigene Marketingabteilung, Ausstellungsabteilung und kompetente Vermittlungsabteilung aufzustellen?
  22. Wie reagiert man auf den neuen Mitbewerber am Markt, die „Grazer Messe“, die höchst erfolgreich internationale Ausstellungen mit geringerem finanziellen und personellen Aufwand nach Graz bringt?
  23. Wer trägt die politische Verantwortung für die Beauftragung von Peter Pakesch als Kurator, obwohl er die Geschäftsführung des UMJ 2015 zurückgelegt hat?
  24. Welche Grundlage haben die Heranziehung von Mitarbeitern des UMJ für Arbeiten der Lassnig-Stiftung und die Beauftragung des Ateliers von „Ai Wei Wei“ in Peking?
  25. Wann wird es wieder historische Ausstellungen über die Geschichte der Steiermark geben, die sich inhaltlich an ein größeres Publikum richten?
  26. Sind hinsichtlich der Besucherzahlen des Kunsthauses die Zahlen der Statistik Austria bzw. jene der UMJ-Jahresberichte falsch und welche Schritte werden Sie setzen, um die Besucherzahlen des Kunsthauses zu steigern?
  27. Wie werden Sie sicherstellen, dass die angegebenen Besucherzahlen des UMJ einer wissenschaftlich korrekten Messmethode unterzogen werden?
  28. Werden die Besucher des Skulpturenparks, des Schlossparks in Eggenberg und von Festivals, etwa im Joanneumsviertel, als Besucher des UMJ selbst mitgezählt?
  29. Wie sieht konkret die Meldung von Besucherzahlen durch das UMJ an die Statistik Austria und an das Finanzamt aus bzw. wann wird ein Besucher (z.B. nur bei einem Museumsbesuch) als solcher auch gezählt?
  30. Wo sehen Sie das UMJ im Jahr 2020 bzw. wird es in dieser Form überhaupt noch bestehen und welche strategischen Maßnahmen sind geplant, um den Bestand zu sichern und die Bekanntheit des Museums zu heben?

Unterschrift(en):
Dritter Landtagspräsident Dr. Gerhard Kurzmann (FPÖ), LTAbg. Hannes Amesbauer, BA (FPÖ), LTAbg. Christian Cramer (FPÖ), LTAbg. Dipl.-Ing. Gerald Deutschmann (FPÖ), LTAbg. Erich Hafner (FPÖ), LTAbg. Herbert Kober (FPÖ), LTAbg. Anton Kogler (FPÖ), LTAbg. Helga Kügerl (FPÖ), LTAbg. Mario Kunasek (FPÖ), LTAbg. Liane Moitzi (FPÖ), LTAbg. Albert Royer (FPÖ), LTAbg. Andrea Michaela Schartel (FPÖ), LTAbg. Dipl.-Ing. Hedwig Staller (FPÖ), LTAbg. Marco Triller, BA MSc (FPÖ)