LANDTAG STEIERMARK
XVIII. GESETZGEBUNGSPERIODE


TOP 12

EZ/OZ 901/3

Schriftlicher Bericht

Ausschuss: Wirtschaft und Wissenschaft

Betreff:
Ausbau des FH-Studienangebotes Gesundheits- und Krankenpflege

 

zu:
EZ 901/1, Mehr FH-Ausbildungsplätze für Gesundheits- und Krankenpflege (Selbstständiger Antrag von Abgeordneten (§ 21 GeoLT))

 

Der Ausschuss "Wirtschaft und Wissenschaft" hat in seiner Sitzung am Dienstag, dem 01.12.2020 über den oben angeführten Gegenstand die Beratungen durchgeführt.

Zur Ermittlung des Bedarfs an Fachkräften in der Gesundheits- und Krankenpflege, darunter des Bedarfs an Absolventinnen und Absolventen des FH Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege für den gehobenen Dienst, wurde seitens des Gesundheitsressorts die Studie „Bedarf an Pflegepersonal für die Steiermark bis 2025“ in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse seit Beginn des Jahres 2019 vorliegen.

Diese sieht für den FH-Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege einen Bedarf von 216 jährlichen Anfängerstudienplätzen bis zum Jahr 2022 vor. Um dieses Ziel zu erreichen wurde bereits im Jahr 2019 durch die Landesregierung beschlossen, ab Herbst 2020 einen schrittweisen Ausbau des Studienangebotes an der FH JOANNEUM vorzunehmen, um den Personalbedarf im „Gehobenen Dienst“ langfristig abzudecken. Konkret erfolgt die Aufstockung in folgenden Teilschritten:

2020: 144 Anfängerstudienplätze (+72 Anfängerstudienplätze)

2021: 180 Anfängerstudienplätze (+36 Anfängerstudienplätze)

2022: 216 Anfängerstudienplätze (+36 Anfängerstudienplätze)

Somit wurde die Zahl der Anfängerstudienplätze bereits im Jahr 2020 verdoppelt. Weitere Schritte folgen in den Jahren 2021 und 2022.

Dem gegenständlichen Antrag der KPÖ betreffend „Mehr FH-Ausbildungsplätze für Gesundheits- und Krankenpflege“ wurde damit vollinhaltlich Genüge getan.

Es wird daher der

Antrag

gestellt:

Der Landtag wolle beschließen:

Der Bericht des Ausschusses für Wirtschaft und Wissenschaft zum Antrag der KPÖ betreffend „Mehr FH-Ausbildungsplätze für Gesundheits- und Krankenpflege“ (EZ 901/1) wird zur Kenntnis genommen.

 

 

Die Obfrau:
LTAbg. Mag. Alexandra Pichler-Jessenko