LANDTAG STEIERMARK
XVII. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ: 683/2

Schriftliche Anfragebeantwortung (§ 66 GeoLT)

eingebracht am 20.05.2016, 08:29:39


Zu:
683/1 Evaluierung von Frauenvereinen in der Steiermark
(Schriftliche Anfrage an die Landesregierung oder eines ihrer Mitglieder (§ 66 GeoLT))

Landtagsabgeordnete(r): LTAbg. Andrea Michaela Schartel (FPÖ), LTAbg. Dipl.-Ing. Hedwig Staller (FPÖ), LTAbg. Liane Moitzi (FPÖ), LTAbg. Helga Kügerl (FPÖ), LTAbg. Hannes Amesbauer, BA (FPÖ), LTAbg. Christian Cramer (FPÖ), LTAbg. Erich Hafner (FPÖ), LTAbg. Herbert Kober (FPÖ), LTAbg. Anton Kogler (FPÖ), Dritter Landtagspräsident Dr. Gerhard Kurzmann (FPÖ), LTAbg. Albert Royer (FPÖ), LTAbg. Marco Triller, BA MSc (FPÖ)
Regierungsmitglied(er): Landesrätin Mag. Ursula Lackner
Beilagen: Anfragebeantwortung, Erster Tätigkeitsbericht 2011/2012, Zweiter Tätigkeitsbericht 2013/2014

Betreff:
Evaluierung von Frauenvereinen in der Steiermark

1. Wie viele vom Land Steiermark geförderte Frauenvereine gibt es derzeit in der Steiermark und um welche handelt es sich dabei?

Das Land Steiermark hat sich klar zur Frauenförderung bekannt und mit dem Steiermärkischen Frauenförderungsgesetz 2010 (Abkürzung StFFG) die entsprechende gesetzliche Grundlage geschaffen. § 7 StFFG schreibt vor, dass über die Vollziehung dieses Gesetzes dem Landtag alle zwei Jahre ein Bericht zu erstatten ist. Zwei Berichte wurden seither dem Landtag vorgelegt: Erster Tätigkeitsbericht 2011/2012, Zweiter Tätigkeitsbericht 2013/2014.

Beide Tätigkeitsberichte (siehe Beilage) zeigen transparent all jene Fördermaßnahmen auf, die im jeweiligen Berichtszeitraum gesetzt wurden, um geschlechtsspezifische Ungleichheiten zu benennen und aktiv gegen Benachteiligungen zu wirken.

Konkret erhielten seitens des Frauenressorts des Landes Steiermark 2015 30 FörderwerberInnen Subventionen, im Detail sind dies:

 

  • Kontaktstelle Anonyme Geburt - Babyklappe der Caritas der Diözese Graz-Seckau
  • Rettet das Kind Steiermark
  • Haus Elisabeth der Caritas der Diözese Graz-Seckau
  • Verein akzente - Zentrum für Gleichstellung und regionale Entwicklung
  • MAFALDA - Verein zur Förderung und Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen Graz
  • Avalon Verein für soziales Engagement
  • Mädchen- und Frauenberatungsstelle - Verein Weitblick
  • Verein Novum, Zentrum für Frauen und Mädchen
  • Frauen- und Mädcheng'schicht'n
  • verein-freiraum Forum für Frauenangelegenheiten
  • Frauengesundheitszentrum
  • Verein Frauenservice Graz
  • Verein DANAIDA - Bildung und Treffpunkt für ausländische Frauen
  • Frauenspezifische Beratungsstelle DIVAN der Caritas der Diözese Graz-Seckau
  • Verein SOMM - Selbstorganisation von und für Migrantinnen und Musliminnen
  • INNOVA Austria - Verein zur Förderung und Unterstützung von kulturellen, ökonomischen und sozialen Aktivitäten insbesondere für Frauen
  • Büro für Gleichstellung und Frauenförderung, Technische Universität Graz
  • Verein Frauenservice Graz
  • Rosalila PantherInnen - Schwul-lesbische ARGE Steiermark
  • Institut für Frau und Familie, Wohnungs- und Haushaltsberatung
  • Beratungsstelle TARA
  • Verein FELIN - Initiative für Frauen in Führungspositionen
  • Marktgemeinde Gratkorn
  • HERA - Landeszweigverein Steiermark der Österreichischen Hausfrauen-Union
  • Metz Gabriele
  • Frauenspezifische Beratungsstelle DIVAN der Caritas der Diözese Graz-Seckau
  • Institut für Frau und Familie, Wohnungs- und Haushaltsberatung
  • Beratungsstelle TARA
  • Verein COURAGE - Österreichisches Institut für Beziehungs- und Sexualforschung
  • Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark

2. Welche genauen Ziele verfolgen diese Frauenvereine?

Die Ziele der verschiedenen Einrichtungen differieren je nach spezifischer Ausrichtung. Alle Einrichtungen orientieren sich jedoch in ihren Zielsetzungen und mit ihren Aktivitäten an den Zielen des Steiermärkischen Frauenförderungsgesetzes. In § 1 des Steiermärkischen Frauenförderungsgesetzes ist festgelegt, dass „Frauen gemäß den Intentionen der Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau, des Vertrags von Lissabon sowie der Richtlinien der Europäischen Union zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung von Männern und Frauen und der Gleichbehandlungsgesetze des Bundes und des Landes gefördert und unterstützt werden und für die Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männern Sorge getragen wird, um bestehende Benachteiligungen und Diskriminierungen in der Gesellschaft aufzuheben und einengende Geschlechterrollen aufzulösen.“

3. Inwiefern werden die Ziele der Steirischen Frauen- und Gleichstellungsstrategie 2020 berücksichtigt bzw. erreicht?

Voraussetzung für die Zuerkennung einer Förderung ist, dass der Fördergegenstand u.a. den in der Steirischen Frauen- und Gleichstellungsstrategie definierten strategischen Handlungsfeldern sowie den darin formulierten Schwerpunktsetzungen zuzuordnen ist, es sind dies:

  • Ökonomische Eigenständigkeit und Verringerung der Einkommensunterschiede
  • Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben für Frauen und Männer
  • Beteiligung, Mitbestimmung und Repräsentanz von Frauen
  • Gewaltprävention und Gewaltschutz
  • Abbau von Geschlechterstereotypen und Erweiterung der Handlungsoptionen
  • Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und Wohnraum

Frauenförderung ist ein komplexer, langfristiger und immerwährender Prozess, welcher sich mit Einzelmaßnahmen alleine nicht nachhaltig umsetzen lässt. Daher werden neben zahlreichen Beratungs- und Informationsangeboten auch Maßnahmen und Initiativen, wie zum Beispiel der Steirische Girls Day oder die Kampagne ALTERnative Frauenbilder gesetzt, die in ihrer Wirkung auf die mittel- und langfristige Weiterentwicklung in den genannten Handlungsfeldern abzielen.

4. Inwiefern werden die Vorgaben des Steiermärkischen Frauenförderungsgesetzes 2010 berücksichtigt bzw. erreicht?

Durch die Fördermaßnahmen soll lt. § 1 Zielsetzung des StFFG dazu beigetragen werden, dass

  1. sich die Lebenssituation von Frauen innerhalb der Gesellschaft durch die Sicherstellung einer gleichberechtigten Teilhabe an allen Ressourcen und Aufgaben der Gesellschaft verbessert,

  2. die Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen in allen Lebensbereichen erreicht wird; insbesondere im Wirtschafts-, Finanz-, Wissenschafts- und Bildungsbereich,

  3. die spezifisch weibliche Armut eingedämmt wird,

  4. für Frauen Schutz vor jeglicher Form von Gewalt gewährleistet wird,

  5. die berufliche Identität sowie das Selbstverständnis von Frauen gestärkt und die Wahrnehmung ihrer Eigenverantwortung unterstützt wird,

  6. die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt verwirklicht wird,

  7. ein strategisches Vorgehen zur Optimierung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer gewährleistet wird,

  8. der Frauenanteil in Führungspositionen ansteigt und eine gleichberechtigte Präsenz von Frauen und Männern in allen Entscheidungsstrukturen gegeben ist,

  9. die Wahrnehmung von Frauen als vielfältige Individuen und nicht als homogene Gruppe gestärkt wird, um dadurch Zuschreibungen, die zu mehrfacher und intersektioneller Diskriminierung führen, abzubauen sowie betroffene Frauen in der Überwindung und Bewältigung solcher Formen von Diskriminierung bestmöglich zu unterstützen,

  10. die Potenziale von Frauen erweitert und ausgeschöpft werden und dadurch deren Selbstbewusstsein und Handlungsmöglichkeit in der Gesellschaft gestärkt werden und

  11. die Verwendung eines gendergerechten und gendersensiblen Sprachgebrauches zur Stärkung des Selbstverständnisses von Frauen durchgesetzt wird.

Es werden nur Förderungen (Basis- wie Projektförderung) vergeben, die zur Erreichung der genannten Ziele beitragen. Auch die Arbeit des Netzwerkes Frauen- und Mädchenberatungsstellen orientiert sich stets an diesen Zielen. Im Rahmen der jährlichen Fördergespräche mit den Einrichtungen, die eine Basisförderung erhalten, erfolgt darüber hinaus ein inhaltlicher Austausch über die Kernleistungen und zukünftige Schwerpunkte. In diesen Gesprächen wird auch auf die regionale Ist-Situation eingegangen und es werden gemeinsam die Schwerpunkte für das jeweils kommende Jahr fixiert.

5. Wie hoch ist die Anzahl der durch diese Frauenvereine betreuten Frauen und Mädchen?

Bezogen auf die unter Punkt 1 angeführten geförderten Einrichtungen liegen für 2015 bisher die aggregierten Daten für die 10 Frauen- und Mädchenberatungsstellen samt Außenstellen vor. Es fanden insgesamt 18.340 Infokontakte, 9.897 Einzelberatungen und 172 Gruppenberatungen statt. Weiters haben an 276 Informations- und Weiterbildungsangeboten 2.335 Personen teilgenommen.

6. Wie schlüsseln sich die Altersgruppen und Nationalitäten der betreuten Personen auf?

Aufgrund der Vielfältigkeit der Fraueninitiativen bzw. deren Zielgruppen ist eine einheitliche Aufschlüsselung nach Altersgruppen bzw. Nationalitäten noch nicht gegeben; in Abstimmung mit dem BMBF wird aber an einer entsprechenden Auswertungsmatrix gearbeitet. Alle größeren Einrichtungen geben darüber hinaus in ihren jeweiligen Jahresberichten detailliertere Auskunft über die Zusammensetzung der von ihnen betreuten Zielgruppe.

7. Wie lange wird eine Person im Durchschnitt betreut?

Die Frauen- und Mädchenberatungsstellen und Fraueninitiativen bieten ein breites Spektrum an Angeboten, das der Vielfalt der Zielgruppe entspricht und auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Klientinnen abgestimmt ist. Das Leistungsportfolio reicht von umfangreichen Beratungen über die Zurverfügungstellung von Informationen bis zur Vermittlung zu anderen relevanten Stellen. Aufgrund der Heterogenität der Zielgruppe und deren Bedürfnissen und Anliegen variiert die Dauer des Kontaktes bzw. der Betreuung von wenigen Minuten (kurzes Info-Gespräch oder Mailauskunft) bis hin zu mittel- und langfristigen Betreuungsverhältnissen, in denen multiple Problemlagen (Job, familiäre Probleme, psychische Belastungen) der Klientinnen schrittweise aufgearbeitet werden. Eine Durchschnittsangabe zur Betreuungsdauer ist daher nicht aussagekräftig.

8. Welche Rolle spielt das Netzwerk der „Steirischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen“ im Zusammenhang mit den steirischen Frauenvereinen?

Die steirischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen bilden gemeinsam und gleichberechtigt das Netzwerk der Steirischen Frauen- und Mädchenberatungsstellen. Als Ansprechpartnerinnen sowohl für die Verwaltung als auch für Gemeinden und Institutionen vor Ort sind sie Multiplikatorinnen der Steirischen Frauen- und Gleichstellungsstrategie 2020 sowie für die darin definierten Themen und Herausforderungen in den einzelnen Handlungsfeldern. Zudem ist es ihre Aufgabe, aktuelle gesellschaftspolitische Themen anzusprechen, diese in den Regionen zu diskutieren, dafür zu sensibilisieren und entsprechende regionale Netzwerke aufzubauen.

9. Welche Leistungen werden in den Vereinen angeboten?

Angeboten werden Information, Beratung und Betreuung von Frauen und Mädchen sowie frauenspezifische Leistungen im Sinne der Gleichstellung und Chancengleichheit. Die seitens des Frauenressorts geförderten Frauenvereine, die nicht dem Netzwerk Steirischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen angehören, haben in der Regel spezifische Schwerpunktsetzungen: So arbeitet beispielsweise die Beratungsstelle TARA zum Thema sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen, der Verein FELIN als unabhängiges, überparteilich organisiertes Netzwerk widmet sich der Förderung und Unterstützung von Frauen in Führungspositionen und das Frauengesundheitszentrum bietet umfassende Information, Beratung und Unterstützung für Frauen und Mädchen zu gesundheitlichen Themen und Problemstellungen.

10. Welchen Nutzen erbringen die angebotenen Leistungen konkret für Frauen und Mädchen?

Der Nutzen für Frauen und Mädchen ist entsprechend dem umfangreichen Angebot der verschiedenen Einrichtungen sehr vielfältig. Frauen und Mädchen verfügen z. B. nach Inanspruchnahme einer Informations- oder Fortbildungsveranstaltung mehr Wissen zu einem Thema, sie schließen im Rahmen von Gruppenveranstaltungen (z. B. Mädchentreffs) neue Kontakte und lernen, sich selbst zu organisieren, um ihre Interessen besser durch zu setzen oder erwerben neue Kompetenzen in unterschiedlichsten Bereichen. In den Beratungseinrichtungen liegt der Fokus auf dem Empowerment der Klientinnen. Frauen und Mädchen sollen durch die Angebote sowie die Haltung der Beraterinnen dazu motiviert und befähigt werden, aktiv an der Lösung ihrer Probleme zu arbeiten. Ziel der Beratungen ist es, die Frauen und Mädchen zu ermutigen, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten und die Autonomie der Klientin durch Unterstützung bei der Wahrnehmung und Nutzung ihrer persönlichen Fähigkeiten und Potenziale zu stärken, um diese Fähigkeiten auch in anderen Lebenslagen bzw. Herausforderungen für sich nutzbar machen zu können. Auch die Weitervermittlung an spezialisierte Stellen wie z.B. Jugendämter, SchuldnerInnenberatung, Gewaltschutzzentrum, Frauenhaus u.v.m. ist ein wesentlicher Teil der Hilfestellung.

11. Wie wird der Nutzen für die betreuten Personen gemessen?

Die Fähigkeit, die eigenen Bedürfnisse durchzusetzen und die Stärkung des Selbstwertgefühls sind die wichtigsten empfundenen Erfolge der beratenen Frauen. Fast alle Frauen, die eine Frauen- und Mädchenberatungsstelle aufsuchen, finden, dass sich ihr Handlungsspielraum erweitert hat. Sie setzen mehr Initiative und verfolgen ihre Ziele konsequenter. Gemessen wird dies durch persönliche Rückmeldungen an die Beratungsstellen und durch ausgegebene Feedbackbögen.

12. In welcher Form werden Frauen und Mädchen bei Problemen unterstützt (persönliche, telefonische oder E-Mail Beratung, Hilfestellungen, Ratschläge, etc.)?

Die Anlaufstellen für Frauen und Mädchen bieten ein umfassendes Informationsangebot, psychosoziale Beratung und Begleitung sowie juristische Beratung in jeglicher Form der Zurverfügungstellung für die Klientinnen: mittels Informationsmaterialien, Homepage, per E-Mail, telefonisch, vor allem aber auch persönlich.

13. Sind die betreuten Personen mit dem Angebot und der Leistung von Frauenvereinen und dem Leistungsumfang zufrieden?

Die betreuten Personen sind mit dem derzeit zur Verfügung stehenden Leistungsangebot jedenfalls zufrieden, wobei – nach Maßgabe der vorhandenen Möglichkeiten – stets daran gearbeitet wird, das Leistungsangebot und die Qualität der Beratungen weiter zu verbessern.

14. Wenn ja, wie wird dies gemessen?

Die Zufriedenheit der beratenen Frauen und Mädchen wird im Rahmen einer Selbstevaluierung als Bestandteil der Qualitätssicherung der Vereine mittels Feedbackbögen erhoben.

15. Wenn nein, warum nicht?

Siehe Frage 14.

16. Durch welche finanziellen Mittel und Förderungen werden die steirischen Frauenvereine subventioniert (Gemeinde-, Landes-, Bundesmittel, Spenden, etc.)?

Je nach Einrichtung und Art des Angebotes erhalten diese Einrichtungen Subventionen von Bund, Land, Gemeinden, Sozialhilfeverbänden usw.

17. Wie hoch sind die finanziellen Mittel bzw. Förderungen durch das Land Steiermark (insgesamt und nach Vereinen)?

Die 2015 insgesamt ausbezahlte Fördersumme aus dem Frauenressort des Landes Steiermark beträgt € 512.473,97. Diese gliedert sich wie folgt:

 

FörderwerberIn

Förderungsfall

Basisförderung

Kontaktstelle Anonyme Geburt - Babyklappe der Caritas der Diözese Graz-Seckau

Kontaktstelle Anonyme Geburt - Babyklappe 2015

 € 15.000,00

Rettet das Kind Steiermark

Frauen- und Mädchenberatungsstelle - Obersteiermark Ost 2015

 € 38.000,00

Haus Elisabeth der Caritas der Diözese Graz-Seckau

Basistätigkeit Haus Elisabeth 2015

 €  5.625,00

Verein akzente - Zentrum für Gleichstellung und regionale Entwicklung

Basistätigkeit 2015

 € 19.840,00

MAFALDA - Verein zur Förderung und Unterstützung von Mädchen und jungen Frauen Graz

Basistätigkeit 2015

 € 30.860,00

Avalon Verein für soziales Engagement

Basistätigkeit 2015

 € 15.200,00

Mädchen- und Frauenberatungsstelle - Verein Weitblick

Basistätigkeit 2015

 € 13.230,00

Verein Novum, Zentrum für Frauen und Mädchen

Basistätigkeit 2015

 € 22.040,00

Frauen- und Mädcheng'schicht'n

Basistätigkeit FMB Hartberg 2015

 € 13.230,00

verein-freiraum Forum für Frauenangelegenheiten

Basistätigkeit 2015

 € 22.040,00

Frauengesundheitszentrum

Basistätigkeit 2015

 € 18.900,00

INNOVA Austria - Verein zur Förderung und Unterstützung von kulturellen, ökonomischen und sozialen Aktivitäten insbesondere für Frauen

Basistätigkeit 2015

 € 29.750,00

Verein Frauenservice Graz

Basistätigkeit 2015

 € 38.000,00

Verein DANAIDA - Bildung und Treffpunkt für ausländische Frauen

Basistätigkeit Frauenberatung 2015

 € 11.400,00

Frauenspezifische Beratungsstelle DIVAN der Caritas der Diözese Graz-Seckau

Basistätigkeit Frauenberatung 2015

 € 11.400,00

Verein SOMM - Selbstorganisation von und für Migrantinnen und Musliminnen

Frauenberatung, Unterstützung und Informationsrunden 2015

 € 11.000,00

INNOVA Austria - Verein zur Förderung und Unterstützung von kulturellen, ökonomischen und sozialen Aktivitäten insbesondere für Frauen

Ausweitung der Außenstelle Weiz zu einer vollwertigen FMB, ab Juli 2015

 € 27.557,97

Mädchen- und Frauenberatungsstelle - Verein Weitblick

Basistätigkeit 2016 - Frauen- und  Mädchenberatungsstelle

 € 17.430,00

Frauen- und Mädcheng'schicht'n

Basistätigkeit Frauen- und Mädchenberatungsstelle Hartberg inkl. Außenstelle Fürstenfeld 2016

 € 7.500,00

Summe

 

368.002,97

 

FörderwerberIn

Förderungsfall

Projektförderung

Büro für Gleichstellung und Frauenförderung, Technische Universität Graz

FIT - Frauen in die Technik Stmk. und Nachwuchsförderung im techn.-naturwissenschaftlichen Bereich

 € 10.000,00

Verein Frauenservice Graz

Bibliothek und Feministischer Denkraum 2015

 € 9.000,00

Verein Frauenservice Graz

SXA-Info: Information und Beratung für Sexarbeiterinnen und MultiplikatorInnen in der Steiermark 2015

 € 17.000,00

Rosalila PantherInnen - Schwul-lesbische ARGE Steiermark

Frauenprojekt - FrauenZimmer-Café 2015

 € 1.500,00

Institut für Frau und Familie, Wohnungs- und Haushaltsberatung

Servicestelle für Frauen und deren Angehörige 2015

 € 8.235,00

Beratungsstelle TARA

Fortbildung zum Thema sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen und ihre Folgen 2015

 € 3.100,00

Verein FELIN - Initiative für Frauen in Führungspositionen

FELIN_female leaders initiative 2015 – 2016

 € 10.000,00

Verein Frauenservice Graz

Tagung: Sexarbeit zwischen Dienstleistung und Ausbeutung Fakten und Positionen zum Thema Prostitution

 € 7.366,00

Marktgemeinde Gratkorn

Frauenprojekt 2015 - Bewegte Frauen - bewegtes Gratkorn

 € 2.000,00

HERA - Landeszweigverein Steiermark der Österreichischen Hausfrauen-Union

Kurs-, Vortrags- und Beratungsprojekte 2015

 € 3.690,00

Verein akzente - Zentrum für Gleichstellung und regionale Entwicklung

Einmalige Kosten für den Umzug der EDV in neue Räumlichkeiten 2015

 € 1.500,00

Metz Gabriele

Berufsinformationstag "Girls in Aviation - Berufe rund ums Fliegen" (2014/2015)

 € 2.000,00

Frauenspezifische Beratungsstelle DIVAN der Caritas der Diözese Graz-Seckau

Fachtagung am 26.11.2015 (im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen)

 € 18.250,00

Frauenspezifische Beratungsstelle DIVAN der Caritas der Diözese Graz-Seckau

Round-Table-Gespräche 2015 (im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen)

 € 20.000,00

Beratungsstelle TARA

Jubiläumsfeier: 30 Jahre TARA (2015)

 € 1.000,00

Frauen- und Mädcheng'schicht'n

Übersiedlung der FMB an einen neuen, barrierefreien Standort in Hartberg (2015)

 € 1.850,00

Institut für Frau und Familie, Wohnungs- und Haushaltsberatung

Servicestelle für Frauen und deren Angehörige 2016

 € 6.000,00

Beratungsstelle TARA

Betroffenenbroschüre (12/2015-01/2016)

 € 2.500,00

Verein akzente - Zentrum für Gleichstellung und regionale Entwicklung

Netzwerk Steirische Frauen- und Mädchenberatungsstellen - Weiterbildung Agnes Büchele

 € 10.980,00

Verein COURAGE - Österreichisches Institut für Beziehungs- und Sexualforschung

Beratungsstelle COURAGE Graz 2015

 € 2.500,00

Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark

Tagung und Publikation: Produktive Spannungsverhältnisse? Gleichstellungsorientierte Dialoge und Allianzen in der Geschlechterarbeit 2016

 € 6.000,00

Summe

 

€ 144.471,00

 

18. Welche Frauenvereine werden vom Land Steiermark finanziert bzw. gefördert?

Siehe Frage 1 und 17.

19. Gibt es seitens des Landes Steiermark bestimmte Kriterien, durch welche festgestellt wird, ob ein Verein förderungswürdig ist?

Die inhaltliche Prüfung erfolgt aufgrund der Zielformulierungen im Rahmen des StFFG, der Steirischen Frauen- und Gleichstellungsstrategie 2020, der schwerpunktmäßigen Ausrichtung auf  Fachabteilungsebene sowie auf Basis der Erfahrungswerte und Know-how im Umgang mit den FörderwerberInnen. Die formelle Prüfung in Bezug auf die Gebarung basiert auf den Rahmenrichtlinien über die Gewährung von Förderungen des Landes Steiermark.

20. Wenn ja, welche?

Siehe Frage 19.

21. Wenn nein, warum nicht?

Siehe Frage 19.

22. Müssen bestimmte Anforderungen bzw. Maßnahmen erfüllt werden, um eine Förderung vom Land Steiermark zu beziehen

Siehe Frage 19.

23. Wenn ja, welche?

Siehe Frage 19.

24. Wenn nein, warum nicht?

Siehe Frage 19.

25. Inwiefern wird zwischen Basisförderung und Projektförderung unterschieden? Wann erhält ein Frauenverein eine Basisförderung und wann eine Projektförderung?

Eine Basisförderung ist jene Förderung, bei der das Bestehen oder die Sicherung der laufenden Tätigkeit einer Einrichtung den Fördergegenstand bildet – z. B. das ganzjährig verfügbare Beratungsangebot einer Frauen- und Mädchenberatungsstelle.

Die Projektförderung ist eine Förderung, bei der eine einzelne inhaltlich, zeitlich und sachlich definierte Maßnahme den Förderungsgegenstand bildet, also z. B. eine Informationsveranstaltung oder ein zeitlich begrenztes Angebot.

26. Wie hoch sind die jeweiligen Basis- und Projektförderungen?

Siehe Frage 17.

27. Werden die an Vereine ausgeschütteten Mittel (neben dem Förderungsbericht) in irgendeiner anderen Form transparent dargestellt?

Sämtliche Förderungen werden im jährlichen „Förderbericht des Landes Steiermark“ ausgewiesen. Darüber hinaus schreibt § 7 des StFFG vor, dass über die Vollziehung dieses Gesetzes dem Landtag alle zwei Jahre ein Bericht zu erstatten ist. Zwei Berichte wurden seither dem Landtag vorgelegt - Erster Tätigkeitsbericht 2011/2012, Zweiter Tätigkeitsbericht 2013/2014.

Beide Tätigkeitsberichte (siehe Beilage) zeigen transparent all jene Fördermaßnahmen auf, die im jeweiligen Berichtszeitraum gesetzt wurden.

28. Wenn ja, inwiefern?

Siehe Frage 27.

29. Wenn nein, warum nicht?

Siehe Frage 27.

30. Werden Doppel- und Mehrfachförderungen berücksichtigt?

Wie bereits zu Frage 16 ausgeführt, gibt es FörderwerberInnen, welche von Bund, Land, Gemeinden usw. kofinanziert werden. In diesem Zusammenhang darf auf die SNIC-Prüfung im Rahmen der Förderabwicklung im LDF (landesweite Datenbank für Förderungen) verwiesen werden.

31. Wenn ja, wie werden diese dargestellt?

Siehe Frage 30.

32. Wenn nein, warum nicht?

Siehe Frage 30.