LANDTAG STEIERMARK
XVII. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ: 430/1

Selbstständiger Antrag von Abgeordneten (§ 21 GeoLT)

eingebracht am 20.11.2015, 09:41:10


Landtagsabgeordnete(r): LTAbg. Sandra Krautwaschl (Grüne), LTAbg. Ing. Sabine Jungwirth (Grüne), LTAbg. Andrea Michaela Schartel (FPÖ), LTAbg. Dipl.-Ing. Hedwig Staller (FPÖ), LTAbg. Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ)
Fraktion(en): Grüne, FPÖ, KPÖ
Zuständiger Ausschuss: Soziales
Regierungsmitglied(er): Landesrätin Mag. Doris Kampus

Betreff:
Gesicherte Zukunft für Eltern-Kind-Zentren

Eltern-Kind-Zentren (EKIZ) bestehen seit über 20 Jahren. Sie leisten in der Steiermark wichtige Arbeit im Bereich Elternbildung und Gesundheit für Babies, Kleinkinder bis hin zu Jugendlichen. Sie begleiten Familien ab der Schwangerschaft bis zur Pubertät der Kinder, veranstalten Seminare und Vorträge aus den Bereichen „Frühe Hilfen“, Elternbildung und Gesundheitsprävention, erbringen vielfältige Leistungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, vernetzen und verbinden Generationen. Die Zentren leisten sehr gute präventive Arbeit, die der Gesellschaft hilft, etwaige Folgekosten zu reduzieren.

Die finanzielle Situation war für die EKIZ in den letzten Jahren mehr als angespannt. Sie mussten jedes Jahr über Monate warten und bangen, ob und in welcher Höhe es Förderungen des Landes Steiermark geben wird. Da die Kosten für Miete und Personal jährlich steigen, die Förderungen aber sogar gekürzt wurden, ist die Aufrechterhaltung des Betriebs nur noch durch ein starkes Engagement und Einbindung von Ehrenamtlichen möglich.

Für eine gesicherte Zukunft der EKIZ ist es unzumutbar, bis Mitte des Jahres darauf warten zu müssen, ob überhaupt und in welcher Höhe es eine Jahresförderung gibt. Auf Dauer führt das zu nicht überwindbaren Problemen, da ja auch in der ersten Jahreshälfte Gehälter und Mieten bezahlt werden müssen.


Es wird daher der

Antrag

gestellt:

Der Landtag wolle beschließen:

Die Landesregierung wird aufgefordert, für die Eltern-Kind-Zentren in der Steiermark eine gesicherte Finanzierungsbasis zu schaffen, um eine mehrjährige Planbarkeit der Arbeit zu ermöglichen, sowie Förderungen künftig im ersten Quartal auszuzahlen.
 


Unterschrift(en):
LTAbg. Sandra Krautwaschl (Grüne), LTAbg. Ing. Sabine Jungwirth (Grüne), LTAbg. Andrea Michaela Schartel (FPÖ), LTAbg. Dipl.-Ing. Hedwig Staller (FPÖ), LTAbg. Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ)