LANDTAG STEIERMARK
XVIII. GESETZGEBUNGSPERIODE


EZ/OZ: 826/1

Befragung eines Mitgliedes der Landesregierung (§ 69 GeoLT)

eingebracht am 07.10.2020, 17:45:05


Landtagsabgeordnete(r): LTAbg. Sandra Krautwaschl (Grüne)
Fraktion(en): Grüne
Regierungsmitglied(er): Landesrätin Dr. Juliane Bogner-Strauß

Betreff:
Verkürzung der Wartezeiten bei Corona-Tests

Mit Erlass des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz vom 20.05.2020 wurden die Landeshauptleute dazu aufgefordert, die Voraussetzungen für die für die SARS-CoV-2-Testungen erforderlichen behördlichen Schritte ebenso wie die organisatorischen Abläufe zu schaffen. Eine sehr rasche Abklärung von Verdachtsfällen sei entscheidend, weshalb das Testsystem mit der Zielvorgabe aufzustellen sei, dass der zuständigen Gesundheitsbehörde innerhalb von maximal 48 Stunden nach Anforderung der Probennahme ein Labor-Ergebnis vorliege. Darüber hinaus haben die Erhebungen der möglichen Kontaktpersonen der Kategorie I und II innerhalb von 24 Stunden ab Veranlassung der Probenentnahme und vorläufigen Absonderung zu erfolgen.

Nunmehr häufen sich jedoch Berichte, wonach die Wartezeiten vor und nach SARS-CoV-2-Tests in der Steiermark außergewöhnlich lang sind, weshalb viele Betroffene auf private Teststationen ausweichen oder auch die Quarantänezeit „abgesessen“ wird, bevor die Betroffenen ihre Testergebnisse erhalten (vgl etwa Kleine Zeitung, Corona-Center klagt über Personalmangel, 25.09.2020).

Mit Aussendung vom 05.10.2020 haben Sie angekündigt, das Gesundheitstelefon 1450 mit zusätzlichen Mitarbeiter*innen auszustatten. Zudem sei im Land „intern ein Corona-Pool ausgeschrieben“ (Kleine Zeitung, Corona-Center klagt über Personalmangel, 25.09.2020).

Es wird folgende

Anfrage

gestellt:

Welche konkreten Maßnahmen werden seitens der Landesregierung gesetzt, um die Wartezeit vor und nach Durchführung von SARS-CoV-2-Tests entsprechend dem Erlass des Gesundheitsministeriums zu verkürzen?


Unterschrift(en):
LTAbg. Sandra Krautwaschl (Grüne)